Gestern Abend stimmten alle Parteien im Haupt- und Finanzausschuss einem SPD-Antrag zur Vergabe zinsgünstiger Darlehen an junge, bauwillige Familien zu. Dadurch soll den jungen Familien der Erwerb eines Eigenheims erleichtert werden. Vor der endgültigen Abstimmung wurde in der jüngsten Ratssitzung über den SPD-Antrag bereits diskutiert. Zwei weitere Forderungen des SPD-Antrags wurden von den anderen Fraktionen abgelehnt.
Im Ausschuss erläuterte der zuständige Referatsleiter Jürgen Öxmann, dass die Stadt-Sparkasse ein um 0,25 Prozentpunkte vergünstigtes Baudarlehen in Höhe von 30.000 Euro pro Kind über zehn Jahre gewährt.
Abgelehnt wurden hingegen die Forderungen der SPD nach Abgabe städtischer Grundstücke für die jungen Familien zum Vorzugspreis sowie einen zusätzlichen Pauschalbetrag aus dem Stadtsäckel. Gegen diese SPD-Forderung argumentierte im Vorfeld schon der Stadtbaurat hans-Otto Weber: „Solche Grundstücke haben wir gar nicht.“ Die Stadt Langenfeld erwerbe nur für Tausch- und Umlegungsgeschäfte vorübergehend Bauland. Und für den zusätzlichen Pauschalbetrag sehe man auch keine Notwendigkeit, da gerade in Langenfeld für die Kleinkinderbetreuung und Familienhilfe überdurchschnittliche Ausgaben erfolgten.
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