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Vorsicht vor Fremdwährungsdarlehen

Geschrieben am: 6 Januar 2009 in Kredite

Der US-Dollar und das britische Pfund haben in den letzten Wochen gegenüber dem Euro stark an Wert verloren. Solche Entwicklungen rufen immer wieder das verstärkte Angebot von Fremdwährungsdarlehen hervor. Diese auf eine fremde Währung lautende Immobiliendarlehen scheinen auf den ersten Blick sehr attraktiv, sollten aber mit Skepsis betrachtet werden, warnt die Ansahl Cossulting GmbH:

Aktuell sind die Zinsen in vielen Ländern wie Großbritannien, USA oder Schweiz sehr günstig. Mit dem Abschluss eines entsprechenden Darlehens könnte ein Bauherr oder Immobilienkäufer eine deutliche Zinsverringerung erzielen. Darüber hinaus ist es immer möglich, dass sich die finanzielle Belastung durch die Währungsentwicklung weiter verringert.

Aber: Der Umrechnungskurs und damit der Wert der Fremdwährung kann sich jederzeit ändern. Gerade wenn die Fremdwährungen - wie aktuell - schon unter großem Druck stehen, ist es eher unwahrscheinlich, dass sich ihr Wert noch weiter verringert. Langfristig ist es vielmehr sehr wahrscheinlich, dass sich die Währungen erholen. Das würde jedoch das Fremdwährungsdarlehen erheblich verteuern. Je nach Ausmaß der Verteuerung kann sie den Zinsvorteil sehr schnell sehr klein aussehen lassen und die finanzielle Belastung durch das Darlehen damit drastisch erhöhen. Somit birgt ein Fremdwährungsdarlehen immer auch ein großes Risiko, von dem viele Experten abraten.

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