Familie Brown aus dem amerikanischen Knoxville in Tennessee wollte sich für den Ausbau ihres Hauses 2000 US-Dollar leihen und machten nach einer Fernseh-Werbung für das Kreditunternehmen “CashCall” dort eine entsprechende Anfrage. Dort hieß es, dass ein Kreditantrag nur online erfolgen könne, so füllte das Ehepaar mit Hilfe ihres Neffen einen Kreditantrag der Firma “CashCall” aus. Das Kreditunternehmen bewilligte den Kredit in Höhe von 5000 Dollar und einer Laufzeit von 82 Monaten, allerdings mit einem Zinssatz von 59%. Insgesamt würde sich die Darlehenssumme somit auf 20.830 Dollar summieren. Ein schriftlicher Vertrag existierte nicht, lediglich das digitale Antragsformular und die Bestätigung.
In Tennessee ist ein maximaler Zinssatz von 24% erlaubt, deshalb will die Familie nun gegen die Firma klagen. “CashCall” fungiert bei diesen Kreditgeschäften als Strohfirma für eine Bank in South Dakota. Alleine schon aufgrund dieser Täuschung werden der Anzeige der Familie gegen die Firma gute Chancen ausgerechnet.
Comments
Das klingt mir nach einer (trauigerweise) fast “üblichen” Abzocke via Internet.
Konstruieren wir den Fall aber mal ein wenig um:
mal angenommen es handle sich um keine Strohbank und die Zins-Kondition läge bei den legalen, aber trotzdem schmerzhaften 24%
Dann interessierte mich mal, was uns die US-Amerikanische Rechtssprechung liefern würde.
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