Die Hypothekenkrise in den USA hat die Investmentbank Merrill Lynche schwerer getroffen als angenommen. Die Verluste erreichten eine solche große Dimension, dass das Unternehmen zum ersten Mal seit sechs Jahren im dritten Quartal rote Zahlen schreiben muss.
Nachdem im dritten Quartal des letzen Jahres noch 3,019 Milliarden Dollar Gewinn gemacht wurden liegt der Verlust in diesem Jahr bei 2,3 Milliarden Dollar. Umgerechnet auf das Aktienvolumen entspricht dies einem Verlust von 2,85 Dollar je Aktie. Für die gesamte Branche liegen die Verluste, die durch die Hypothekenkrise entstanden sind bei geschätzten 7,9 Milliarden Dollar. Zunächst waren Experten nur von einem Verlust von 4,5 Milliarden Dollar ausgegangen.
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