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Tipps gegen die Schuldenfalle

Geschrieben am: 27 März 2009 in Schulden

In der heutigen Zeit kann es schnell passieren, dass man aufgrund von Arbeitslosigkeit in eine Schuldenfalle gerät. Um das zu vermeiden, empfiehlt „Echo online“ folgende Tipps zu beherzigen:

Um einen Überblick über seine monatlichen Ausgaben zu behalten, empfiehlt es sich, ein „Haushaltsbuch“ anzulegen, dass sehr penibel geführt werden sollte. Daraus kann ersehen werden, wofür Geld ausgegeben wird und wo eventuell noch Einsparpotenzial besteht. Bestimmte finanzielle Verpflichtungen haben oberste Priorität: So sollte z.B. die Miete regelmäßig an den Vermieter überwiesen werden, da dieser die Wohnung schon nach zwei rückständigen Monatsmieten kündigen kann und somit noch mehr Kosten entstehen.

Wer Sozialleistungen wie etwa Arbeitslosen-, Krankengeld oder Rente bezieht, sollte sein Geld unbedingt in den ersten sieben Tagen nach Kontoeingang abheben, denn nur in der ersten Woche ist es vor Pfändungen garantiert sicher. Bestehen bereits Schulden bei mehreren Gläubigern sollte ein Sanierungsplan erstellt werden, aus dem hervorgeht, welche Zahlung am dringendsten ist. Auch wenn sich die Rechnungen bereits häufen, sollte vor Zahlung immer geprüft werden, ob der geforderte Betrag stimmt bzw. berechtigt ist.

Auf einen Mahnbescheid sollte man unbedingt sofort, spätestens innerhalb von zwei Wochen reagieren, auch wenn die geforderte Summe zu hoch ist oder die Rechnung eventuell schon beglichen wurde, da es ansonsten zu einem Vollstreckungsbescheid und danach zum Besuch des Gerichtsvollziehers kommt. “Echo online” warnt eindringlich vor dubiosen Kreditvermittlern, die “Bargeld sofort – ohne Schufa” versprechen. Auch private Kreditvermittler haben kein Geld zu verschenken, im Notfall ist deshalb ein Gang zum Schuldnerberater ratsamer.

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