Kredit News
News und Informationen über Kredite

In dieser Woche gab Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk in Dresden bekannt, dass der Freistaat Sachsen Existenzgründern durch die Vergabe eines Mikrodarlehens, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaates besteht, den Start in die Selbstständigkeit ermöglichen will. „Mit unserem Mikrodarlehen von bis zu 20.000 Euro wollen wir die Selbstständigen unterstützen, die für die Verwirklichung ihrer Geschäftsidee nicht viel Kapital benötigen. Denn gerade in diesem Bereich tun sich die Hausbanken oft schwer“, sagte Jurk. Trotz Wirtschaftskrise sollen Existenzgründer dadurch ermutigt werden, ihre guten Ideen in die Tat umsetzen zu können.

Durch das Mikrodarlehen erhalten die Existenzgründer besonders günstige Konditionen, dessen nominaler Zinssatz derzeit bei 3,74 Prozent liegt. Das Darlehen für betrieblich bedingte Investitionen und Betriebsmittel kann bis zu drei Jahre nach erfolgter Gründung noch beantragt werden, allerdings sollte man einen Eigenanteil von mindestens 20 Prozent der Gesamtkosten vorweisen können. Der geforderte 20-prozentige Eigenanteil kann vom Gründer auch in Form von Eigenleistungen oder Sacheinlagen eingebracht werden.

Zum Erhalt des Mikordarlehens sollte der Existenzgründer ein tragfähiges Unternehmenskonzept sowie fachliche und kaufmännische Kenntnisse vorweisen können. Auch die positive Stellungnahme einer fachkundigen Stelle sind wichtig. Informationen, Beratung und Antragstellung kann sich der Gründer über die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) oder im Internet unter www.sab.sachsen.de/mikrodarlehen einholen. Außerdem stehen den Existenzgründern in Leipzig Experten der Mitteldeutschen Beratungsgesellschaft (MBG) mit ihrem Wissen über Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Kommentar schreiben