Vorerst steht das Rettungspaket für den schwer angeschlagenen Speicherchip-Hersteller Qimonda. Neben Infineon und dem Freistaat Sachsen kam nun auch unerwartete Hilfe aus Portugal.
Wie die sächsische Regierung in einer eilig anberaumten Pressekonferenz am Sonntag mitteilte, räumte die portugiesische Investitionsbank zusammen mit dem Mutterkonzern Infineon sowie dem Land Sachsen Qimonda einen 325-Millionen-Kredit ein. Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) sagte dazu: „Wir haben heute den Durchbruch geschafft.“
Für das Werk in Dresden bedeutet die Kreditzusage vorerst die Sicherung von 3.200 Arbeitsplätzen. Nach Deutschland befindet sich in Portugal einer der wichtigsten Produktionsstandorte von Quimonda mit 1.800 Arbeitsplätzen.
Kommentar schreiben