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Ein katalanischer Telekomanbieter namens Lleida.net hat ein System der Einschreiben per SMS entwickelt. Laut dem Lleida-Geschäftsführer Sisco Sapena wurde das System im Herbst letzten Jahres erstmals eingesetzt und bis Jahresende wurden 250.000 SMS verschickt. 2009 rechnet Sapena mit 20 Millionen versendeten SMS.

Das vor 15 Jahren als Internetprovider gegründete Unternehmen profitiert vor allem durch die Wirtschaftskrise in Spanien, da sich die Zahlungsmoral der Spanier noch weiter verschlechtert hat. Das Unternehmen bietet seinen Kunden den Versand rechtsgültiger Dokumente per SMS schon ab 80 Cent an. Anwälte, Gerichtsbevollmächtigte, Versorgungsunternehmen, Versicherungen sowie die öffentliche Verwaltung oder auch Privatpersonen können so ein sehr preiswertes Mahnsystem ganz bequem vom Computer aus in Anspruch nehmen, denn jede Nachricht wird mit Text, Datum und Uhrzeit auf einem neutralen und kontrollierten Rechner gespeichert. Lleida.net versendet an jeden Benutzer eine Empfangsbestätigung, die als digital gestempeltes Dokument vor Gericht verwendet werden kann. „Je mehr die Wirtschaftskrise sich in Spanien ausweitet, um so mehr Firmen nehmen den von uns entwickelten Dienst in Anspruch“, so Geschäftsführer Sapena.

Durch das neue Verfahren sparen Gläubiger und öffentliche Verwaltungen nicht nur Geld, sondern der Service ist auch obendrein noch ökologisch, da weder Tinte noch Papier anfallen. Nachdem eine simple SMS als Mahnschreiben Gültigkeit vor Gericht hat, strebt Lleida.net außerdem an, der spanischen Post in der Versendung von Einschreiben Konkurrenz zu machen. Weiterhin plant das spanische Unternehmen, das von der spanischen Zeitschrift „Tramite Parlamentario“ mit dem Preis für Neue Technologien ausgezeichnet wurde, seine Geschäfte in Deutschland auszubauen, wo Lleida.net mittlerweile ein Dutzend Kunden betreut, sowie nach Frankreich und Italien zu expandieren.

Mit flexibler Gestaltung der Tilgung von Baudarlehen können Immobilienbesitzer ihre Kreditkosten um bis zu 25.000 Euro senken, berichtet das “Handelsblatt”. Aktuell bieten Banken durchschnittlich einen Zinssatz von 4,3% auf Hypotheken mit Zinsbindung über 10 Jahre - das ist über 1% weniger als noch im Sommer 2008. Dennoch können Häuslebauer ihr Sparpotenzial noch einnmal steigern:

Max Herbst, Inhaber der Frankfurter Finanzberatung FMH, erklärt im “Handelsblatt”, dass bei den derzeit niedrigen Zinsen viele Immobilienbesitzer den Tilgungssatz deutlich aufstocken könnten. Dies betrifft Bankkunden, die ein Darlehen mit variablen Tilgungssätzen abgeschlossen haben, d.h. sie bestimmen selbst, mit welcher Summer das Darlehen pro Jahr bei der Bank abgelöst wird. Der Tilgungssatz ergibt zusammen mit den Zinskosten die Ratenhöhe und kann während der Zinsbindung in der Regel zweimal geändert werden.

Ein Rechenbeispiel im “Handelsblatt” verdeutlicht das Sparpotenzial, das in dieser Möglichkeit steckt: Ein Darlehen über 150.000 Euro kostet bei 1,5%iger Tilgungsrate und einem Zinssatz von 5% monatlich 813 Euro. Bei gleichmäßiger Tilgung beträgt die Restschuld nach 15 Jahren noch bei 99.883 Euro. Würde der Tilgungssatz nun für zwei Jahre auf 1813 Euro aufgestockt und im dritten Jahr wieder auf 1,5% gesenkt werden, ergibt sich laut Herbst nach 15 Jahren eine Restschuld von nur noch 51.704 Euro - eine Ersparnis von rund 24.200 Euro.

Medienberichten zufolge hat die Abwrackprämie die finanzielle Situation vieler Autohändler verschärft. Viele Autohäuser haben ihren Kunden die Prämie in Höhe von 2500 Euro vorgestreckt, teilweise summieren sich diese bis auf über 1 Million Euro, so der Zentralverband des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK). ZDK-Präsident Ulrich Fromme erklärte gegenüber der “Bild”-Zeitung, dass dies für manche Händler existenzbedrohend sei.

Normalerweise beantragt der Kunde die Prämie für sich und bekommt sie später zurückerstattet, nachdem er zunächst den vollen Kaufpreis des Neuwagens bezahlt hat. Doch nicht alle Kunden haben das Geld, deshalb strecken manche Autohäuser dieses vor, um ein Auto zu verkaufen. Der ZDK rät davon ab, doch viele Autohändler wollen dies anbieten um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Auf eine Rückerstattung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) warten die Händler schon seit Monaten, deshalb forderte Fromme zur einer schnelleren Bearbeitung der Anträge auf, damit die Prämie rasch erstattet werden kann. Dies sei jedoch nicht als Kritik an der Prämie per se zu verstehen, von der der Handel profitiert, sondern lediglich an der derzeitigen Abwicklung.

Eine Aufstellung der Tageszeitung „Die Welt“ macht deutlich, wer alles vom Schulden machen anderer Leute profitiert. In Deutschland sind rund 680.000 Mitarbeiter bei Banken und Sparkassen angestellt, die tagtäglich mit mit Geld anderer Leute umgehen, sei es Sparbücher verwalten, Geld von einem auf das andere Konto überweisen oder Banknoten ausgeben, sowie Mitarbeiter, die nicht direkt mit Geld in Berührung kommen, wie IT-Techniker oder Angestellte in der Verwaltung.

Mit dem Geld anderer Leute befasst sich ebenso ein vom Gericht beauftragter Insolvenzverwalter. In Deutschland bewahren 1900 Insolvenzverwalter Unternehmen und Privatpersonen davor, Insolvenz anmelden zu müssen. Sollte es ihm nicht gelingen, dem Unternehmen oder Privatperson aus den Schulden herauszuhelfen, trägt er dafür Sorge, dass zumindest Gläubiger ihr Geld möglichst zurückbekommen. Dass es erst gar nicht so weit kommt, dafür stehen überschuldeten Menschen in Deutschland rund 2000 Schuldnerberater in 1000 Beratungsstellen zur Verfügung. Sie bieten Überschuldeten neben Gesprächen, in denen die Einnahmen und Ausgaben der Schuldner erörtert werden, auch die Erstellung von Haushaltsplänen an. Häufig werden Schuldner jedoch von einem der 15.000 Inkassobüromitarbeiter der 750 zugelassenen Inkassobüros in Deutschland aufgesucht, die versuchen, unbezahlte Schulden einzutreiben. Sie werden von Firmen beauftragt, ihre unbezahlten Rechnungen einzutreiben. Um überhaupt etwas Geld zu bekommen, bemühen sich die Inkassobüromitarbeiter häufig um eine Vereinbarung zu Ratenzahlungen.

Um kurzfristig etwas Geld zur Verfügung zu haben, gehen immer mehr Menschen zum Pfandleiher. Bei den etwas mehr als 800 Pfandleihhausmitarbeitern geben sie häufig ihren Schmuck, Uhren oder auch Spielekonsolen in Zahlung, die vom Pfandleihhausmitarbeiter auf den Wert geschätzt werden, bevor sie dann einen Teil als Darlehen ausgezahlt bekommen. Allerdings haben sie meist nur drei Monate Zeit, das Darlehen mit Zinsen zurückzuzahlen, ansonsten werden die Gegenstände vom Pfandleiher weiterverkauft. Auch die mehreren Tausend Mitarbeiter von Kreditkartenfirmen, die den Zahlungsverkehr mit den Kreditkarten organisieren, verdienen ihr Geld durch die Schulden anderer Leute, denn wer mit Kreditkarte bezahlt, bekommt automatisch einen Kredit, wofür Zinsen fällig werden, die einmal im Monat bezahlt werden müssen.

Laut einer repräsentativen Umfrage der Comdirect mit rund 2000 Bundesbürgern, von der “Die Welt” berichtet, ist das Wissen zum Thema Baufinanzierung in Deutschland erschreckend gering. Demnach kennen drei Viertel der Deutschen z.B. nicht die Bedeutung des Begriffs “Annuitätendarlehen”, was einen Kredit mit konstanter Rückzahlungsrate beschreibt. Bei Fragen zu einzelnen Kostenpunkten des Darlehens ist das Unwissen noch größer: Ein Drittel der Immobilienbesitzer und denen, die in den nächsten 12 Monaten eine Immobilie kaufen möchten, weiß nicht, was sich hinter dem Begriff “Tilgungssatz” verbirgt.

Torsten Daenert, Vorstand der Comdirect, bezeichnet die Umfrage-Ergebnisse als “erschreckend”, da die meisten Bürger offenbar selbst die zentralen Preisparameter bei einer Baufinanzierung nicht verstehen. Der Umfrage zufolge wissen 43% der Immobilienbesitzer nichts von einer häufig notwendigen Anschlussfinanzierung am Ende der Zinsbindung und 90% der Befragten wissen nicht, dass trotz Zinsbindung laut Gesetz die Möglichkeit besteht, nach zehn Jahren das Darlehen zu kündigen.

Auch von den vielfältigen Fördermöglichkeiten für Immobilienkäufer wissen nur wenige. Über 60% der Immobilienbesitzer und solchen, die es im nächsten Jahr werden wollen, haben noch nie vom Wohn-Riester gehört und 50% kennen die entsprechenden Programme der KfW und der Bundesländer zur Förderung nicht.

USA: 59% Zinsen bei Online-Kredit

Geschrieben am: 22 April 2009 in Kredite

Familie Brown aus dem amerikanischen Knoxville in Tennessee wollte sich für den Ausbau ihres Hauses 2000 US-Dollar leihen und machten nach einer Fernseh-Werbung für das Kreditunternehmen “CashCall” dort eine entsprechende Anfrage. Dort hieß es, dass ein Kreditantrag nur online erfolgen könne, so füllte das Ehepaar mit Hilfe ihres Neffen einen Kreditantrag der Firma “CashCall” aus. Das Kreditunternehmen bewilligte den Kredit in Höhe von 5000 Dollar und einer Laufzeit von 82 Monaten, allerdings mit einem Zinssatz von 59%. Insgesamt würde sich die Darlehenssumme somit auf 20.830 Dollar summieren. Ein schriftlicher Vertrag existierte nicht, lediglich das digitale Antragsformular und die Bestätigung.

In Tennessee ist ein maximaler Zinssatz von 24% erlaubt, deshalb will die Familie nun gegen die Firma klagen. “CashCall” fungiert bei diesen Kreditgeschäften als Strohfirma für eine Bank in South Dakota. Alleine schon aufgrund dieser Täuschung werden der Anzeige der Familie gegen die Firma gute Chancen ausgerechnet.

Einer Umfrage der Finanzmarktforscher der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zufolge wurde nur einer kleinen Minderheit der Unternehmen von Seiten der Banken Kredite gekürzt, verweigert oder gar gekündigt. Somit mache sich laut GfK die befürchtete Kreditklemme auf dem deutschen Markt bisher kaum bemerkbar.

Die überwiegende Mehrheit der rund 510 ausgewählten, repräsentativen Unternehmen - zu denen neben kleinen und mittelständischen auch große Firmen gehörten - gab an, in den vergangenen drei Monaten keine Einschränkungen bei Finanzierungen gehabt zu haben. Lediglich sechs Prozent der Unternehmen beklagten, dass die Kreditvergabe im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise eingeschränkt oder laufende Finanzierungen sogar gekündigt wurden. Nach Mitteilung der Konsumforscher habe die Finanzkrise bei vielen Firmen dennoch dazu geführt konkrete Maßnahmen zu ergreifen. So hätte etwa jedes fünfte Unternehmen ihre Investitionsentscheidungen verschoben, da sich insgesamt zeigte, dass knapp die Hälfte (46%) der Unternehmen in Deutschland von einem Umsatzrückgang betroffen waren und etwa ein Drittel mit weiteren Rückgängen sowie einer schwierigen Umsatzentwicklung rechnet. Aufgrund dessen sei die Nachfrage der Firmen nach Krediten momentan auch geringer.

Laut der GfK-Umfrage gaben 15 % der befragten Unternehmen an, Einsparungen beim Personal vorgenommen zu haben – doppelt so viele waren es bei den Großunternehmen. Die Firmen stoppten Neueinstellungen, nutzen Kurzarbeit, strichen Urlaubs- oder Weihnachtsgeld oder bauten die Belegschaft ab. Nach Angaben der Unternehmen sind die Perspektiven hinsichtlich der Beschäftigung insgesamt positiv. Mit einem Rückgang beim Personal rechnen zwar 9 % der Befragten, aber demgegenüber rechnen 11 % mit steigenden Mitarbeiterzahlen innerhalb der nächsten zwölf Monate.

Aufgrund der Wirtschaftskrise plant - Berichten des „Handelsblatts“ zufolge - die Bundesregierung selbst den Einstieg in den milliardenschweren Markt für Kreditversicherungen. Nach Angaben des „Handelsblatts“ geht dies aus einem Schreiben von Wirtschaftsstaatssekretär Walther Otremba vom 8. April hervor, das ihnen vorliegt. Marktbeobachtern zufolge könnten drei Varianten für den Einstieg in das Kreditversicherungsgeschäft für den bund praktikabel sein. Zum einen könnte der Bund als Rückversicherer auftreten, Finanzmittel aus dem Wirtschaftsfonds Deutschland zur Verfügung stellen sowie eigene Policen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) anbieten. Alle drei Varianten wurden vom wirtschaftspolitischen Sprecher der FDP, Rainer Brüderle, kritisiert. Seiner Meinung nach wäre es wichtiger, für mehr Wettbewerb zu sorgen, als staatswirtschaftliche Lösungen anzubieten.

Dem Blatt zufolge will sich der Staat in diesem Bereich nun selbst engagieren, da dass Geschäft der großen Kreditversicherer in Deutschland in den letzten vier Monaten um rund 23 Milliarden Euro eingebrochen ist, was rund neun Prozent des Gesamtvolumens ausmacht. Ging es der Regierung bisher um Unterstützung der angeschlagenen Kreditinstitute, will sie nun verstärkt Einfluss auf den stockenden Geldfluss zwischen Finanz- und „Realwirtschaft“ nehmen, um Unternehmen die existenzielle Absicherung von geschäftlichen Forderungen zu gewähren. Das Bundeswirtschaftsministerium antwortet auf die parlamentarische Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion und schriebt, dass nicht nur das Geschäftsvolumen um 23 Milliarden Euro zurückgegangen sei, sondern die Wirtschaftskrise sich immer mehr beim Mittelstand bemerkbar macht und deshalb viele Unternehmen solche Versicherungen abschließen wollen, um die eigene Insolvenz zu vermeiden.

Rund 40.000 Unternehmen in Deutschland aus den Branchen Stahl, Bau, Lebensmittel, Maschinen- und Anlagenbau sowie Dienstleister haben derzeit Policen im Wert von knapp 280 Milliarden Euro gegen Forderungsausfälle bei privaten Versicherern abgeschlossen. Derzeit wird der milliardenschwere, lukrative Markt von drei Versicherungsgesellschaften zu 90 Prozent abgedeckt. Zum einen handelt es sich um die Atradius Credit Insurance, die Euler Hermes Kreditversicherung, die sich auf Export-Geschäfte spezialisiert hat sowie die Coface Kreditversicherung. Trotz der wachsenden Nachfrage sinkt allerdings das Angebot, vor allem für Firmen mit schwacher Bonität. Dem „Handelsblatt“ zufolge schreibt das Ministerium dazu: „Gleichzeitig ziehen sich die Versicherer, nach eigener Auskunft, in Teilen aus dem Markt zurück, soweit ihnen die Bonität der Abnehmer als nicht mehr ausreichend erscheint“. Um solche Kreditprobleme lösen zu können, führt die Bundesregierung deshalb derzeit Gespräche mit den Versicherungsgesellschaften. Dem Blatt zufolge teilte das Wirtschaftsministerium mit, dass ein Prüfauftrag, den das Kabinett erteilte, zur Entscheidung anstehe und es nach Fortführung der Gespräche in den nächsten Wochen zu einem endgültigen Beschluss über das „staatliche Unterstützungsangebot“ im Kreditversicherungsgeschäft kommen werde.

Eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit bestätigte am Samstag in Nürnberg einen Bericht des „Spiegel“, wonach es im Herbst bei der Arbeitslosenversicherung wahrscheinlich zu einem Liquiditätsproblem kommen könne. Deshalb wird die Bundesagentur für Arbeit (BA) voraussichtlich einen Überbrückungskredit vom Bund in Anspruch nehmen müssen.

Neben den Auswirkungen der Wirtschaftskrise sind unter anderem der veränderte Zahlungstermin für Einnahmen aus der Mehrwertsteuer, dessen Zuschuss die BA zusätzlich bisher monatlich zu den Beiträgen aus der Arbeitslosenversicherung erhielt, für den Liquiditätsengpass verantwortlich, denn der Bund zahlt den Zuschuss in Höhe von rund 7,8 Milliarden Euro in diesem Jahr erst vollständig im Dezember aus. Somit muss die finanzielle Lücke durch ein Darlehen vom Bund geschlosen werden.

Gegenüber der „Sächsischen Zeitung“ (Samstagsausgabe) bekräftigte Bundesarbeitsminister Olfa Scholz (SPD), dass die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, die von 6,5 auf 2,8 Prozent gesenkt wurden, auf jeden Fall bis einschließlich 2010 stabil bleiben werden. Sollten die Rücklagen der BA vielleicht nächstes Jahr nicht mehr ausreichen, wird der Bundeshaushalt aushelfen. Konkret heißt es von Scholz: „Wir werden nicht in der Krise den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung anheben und keine einzige Leistung reduzieren.“ Allerdings lehnte er Vorschläge, das Arbeitlosengeld I länger zu zahlen oder das Schonvermögen für Hartz-IV-Empfänger zu erhöhen ab. Seiner Meinung nach sollen die Mittel dafür verwendet werden, Arbeitsplätze zu sichern und für gekündigte Arbeitnehmer einen neuen Arbeitsplatz zu finden.

Wie die Experten von G Data, einem Anbieter von Sicherheitssoftware aus Bochum ermittelten, enthielt fast jede dritte Spam-Mail (29%), die weltweit an die Postfächer von Netz-Nutzern im ersten Quartal verschickt wurden, ein Kreditangebot. Bei den Spammern spielen gefälschte Markenware und Medikamente momentan nur eine untergeordnete Rolle, da sie es einzig und allein auf die Bearbeitungsgebühren bei den Kredit-Spams abgesehen haben. Laut G Data handelt es sich deshalb um Scheinangebote. Nachdem die Opfer die vermeintlichen Bearbeitungsgebühren bezahlt haben, hören sie von den angeblichen Vermittlern nichts mehr, auch Anfragen werden ignoriert.

Wie der Bochumer Anbieter von Sicherheitssoftware mitteilt, gehören die Kredit-Spams – ebenso wie jeder andere unverlangt verschickte E-Mail-Werbemüll direkt in den Papierkorb des Rechners. Seriöse Geldinstitute haben es nicht nötig, mit Spam zu werben.