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Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ äußerte sich ein früherer CSU-Funktionär, dass die Bayerische Landesbank jahrelang der finanziell klammen Münchner CSU mit einem günstigen Kredit ausgeholfen habe. Der Freistaat ist zur Hälfte an der BayernLB beteiligt.

Das Kreditkonto wurde zeitweise gesperrt, da der CSU-Bezirksverband München Auflagen nicht erfüllt habe und „faktisch überschuldet“ gewesen sei. Münchens CSU-Chef Otmar Bernhard habe sich beim damaligen Finanzminister Kurt Falthauser über die Kontosperrung schriftlich beschwert. Mit der Bank habe Bernhard auch persönlich verhandelt, obwohl er als Mitglied im Finanzausschuss des Landtags für die BayernLB mit zuständig war.

Gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ erklärte die Münchner CSU, dass der Kreditrahmen anfangs „bis unter eine Million Mark, also circa 500.000 Euro“ betragen habe. Das Darlehen bestehe bis heute, jedoch sei es unter die „gegenwärtig geltende Kreditlinie reduziert“. Die CSU soll nach Angaben aus Parteikreisen fünf bis sieben Prozent Zinsen gezahlt haben. Die Konditionen seien nicht unüblich gewesen.

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