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Nachdem schon Ungarn, Lettland sowie die Ukraine zur Rettung ihrer Wirtschaft auf die Hilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückgegriffen haben, hat sich nun auch Rumänien den IWF um Hilfe zur Abfederung der globalen Wirtschaftskrise gebeten. Nach Abschluss der Verhandlungen in Rumäniens Hauptstadt Bukarest erklärte der Chef der IWF-Mission, Jeffrey Franks, dass der IWF, die EU sowie weitere internationale Organisationen Rumänien eine Krisenhilfe in Höhe von 19,95 Milliarden Euro gewähren. Der IWF wird davon in einem zweijährigen Stand-by-Kredit 12,95 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, erklärte Franks weiter. Weitere fünf Milliarden Euro werde die Europäische Kommission aus dem Notfallfonds der EU zu dem Kreditpaket beitragen. Auch die Weltbank sowie die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) in Zusammenarbeit mit anderen Instituten würden sich mit jeweils einer Milliarde Euro an dem Kreditpaket für Bukarest beteiligen. Allerdings sind an die Auszahlung des Milliardenkredits für die Regierung in Bukarest strenge Auflagen gekoppelt. Allein in Rumänien rechnet der IWF mit einem schrumpfen der Wirtschaft um vier Prozent, hieß es weiter, da das ärmste EU-Land aufgrund der Wirtschaftskrise derzeit mit massiven Kapitalabflüssen zu kämpfen hat.

Wie der serbische Wirtschaftsminister Mladjan Dinkic mitteilt, habe sich auch Serbien nach zweiwöchigen Verhandlungen mit dem IWF über einen drei Milliarden-Euro Kredit geeinigt, wodurch auch die Voraussetzungen zur Refinanzierung der Schulden bei ausländischen Privatbanken geschaffen sei. Allerdings müsse das schwer angeschlagene Serbien als Bedingung seine staatlichen Ausgaben drastisch beschneiden.

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