Um Existenzgründern den Sprung in die Selbstständigkeit zu erleichtern und die Finanzierungslücke bei Kleinunternehmen zu schließen, teilte das Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern am Donnerstag in Schwerin mit, dass die Fördersumme aus dem „Mini-Kredit“-Programm durch sogenannte Mikrodarlehen auf 20.000 Euro aufgestockt werde. Bisher konnten Existenzgründer nur bis zu 10.000 Euro an zinsgünstigen Darlehen beantragen.
Im Jahr 2004 wurde das aus dem EU-Sozialfonds und mit Landesmitteln finanzierte Förderprogramm durch die frühere rot-rote Landesregierung aufgelegt und von der rot-schwarzen Nachfolgeregierung überarbeitet. Angaben zufolge bewilligte das Programm in den letzten fünf Jahren knapp 850 Vorhaben und zahlte mehr als 7,5 Millionen Euro aus, wobei die durchschnittliche Kredithöhe bei 8.900 Euro lag.
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