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Im vergangenen Jahr erreichte die Mittelstandsförderbank LfA mit ihren Kreditförderzusagen für zinsverbilligte Darlehen in Höhe von über 2,5 Milliarden Euro einen neuen Rekord in ihrer Unternehmensgeschichte. Wie LfA-Vorstandschef Michael Schneider am Montag auf der Bilanzpressekonferenz in München erklärte, sei ein Großteil davon ins zinsverbilligte Darlehen für insgesamt 4.800 kleinere und mittlere Betriebe geflossen. Die Betriebe hätten aufgrund der daraus finanzierten Erweiterungen und Modernisierungen so bayernweit 65.000 Arbeitsplätze sichern und 6000 neue schaffen können. Nach den Worten Schneiders habe die LfA aus der Finanzkrise „keine Schäden davongetragen“, sie bleibe eine „gesunde Bank mit hoher Risikotragfähigkeit“.

Die Rolle der LfA bei der Risikoübernahme für die Unternehmen wird infolge der Wirtschaftskrise immer bedeutender. Das abgesicherte Bürgschaftsvolumen nahm bereits im vergangenen Jahr deutlich zu. Nach Aussagen Schneiders hat es sich im ersten Quartal 2009 bereits mehr als verdoppelt. Der Bankchef rechnet mit einer weiteren Zunahme. Die Basis für eine Erhöhung der Bürgschaftsobergrenzen und kurzfristige Rettungsbürgschaften sei der von der Staatsregierung mit 200 Millionen Euro ausgestattete „Mittelstandsschirm“.

Obwohl sich der Jahresüberschuss von 64 auf 31 Millionen aufgrund geringerer Zinserträge und erhöhter Risikovorsorge halbierte, stieg die Bilanzsumme der Bank 2008 um 15,3% auf einen neuen Höchstwert von 18,9 Milliarden Euro. Gut die Hälfte des Jahresüberschusses geht als Gewinnausschüttung an den Freistaat Bayern. Vom Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) wurde die LfA als „tragende Säule der bayerischen Mittelstandsförderung“ bezeichnet. An die Hausbanken der Unternehmen gerichtet appellierte Zeil, die Möglichkeiten bei Kreditvergaben stärker zu berücksichtigen.

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