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Die Zusage für einen kurfristigen Kredit in Höhe von 35 Milliarden Euro für die angeschlagene Hypo Real Estate (HRE) ist nicht mehr gültig, teilte der deutsche Immobilienfinanzierer mit. Nun muss das angeschlagene DAX-Unternehmen schnellstens eine Lösung finden, bis zur Eröffnung der Aktienmärkte am Montag hat es noch Zeit. Einem Konzernsprecher zufolge soll die irische Regierung signalisiert haben, dass sie Maßnahmen überprüfe, mit denen die in Irland angesiedelte Tochter Depfa unterstützt werden kann. Depfa hatte die HRE in den Strudel der Finanzkrise gerissen.

HRE-Sprecher Hans Obermeier erklärte, dass man darum kämpfe, das Unternehmen zu erhalten und man nun prüfe, welche Konsequenzen für die Einheiten des Konzerns drohen. Man müsse alternative Maßnahmen suchen, doch ohne die Beteiligung von Banken sei eine Rettung nicht möglich. Großaktionäre wie der US-Finanzinvestor J.C. Flowers hätten ihre Bereitschaft zur Unterstützung der HRE bereits deutlich gemacht, jetzt bleibe zu hoffen, dass “sich alle Beteiligten der Dringlichkeit und Ernsthaftigkeit der Lage bewusst sind”, so Obermeier.

Ursprünglich war geplant, die HRE mit einem kurzfristigen Kredit in Höhe von 15 Milliarden Euro von der Finanzbranche und von 20 Milliarden Euro von der Bundesbank, zu retten. Die Kredite sollten bis in die zweite Jahreshälfte des kommenden Jahres hinein reichen und mit Bürgschaften abgesichert werden. Der Bund sollte mit rund 26,5 Milliarden Euro den Großteil dieser Bürgschaften tragen. Das Finanzministerium ließ noch keine Stellungnahme zu den aktuellen Ereignissen verlauten. Es hieß, dass die Bankenaufsicht zunächst für die HRE zuständig sei.

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