Die Zuschüsse für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm in Höhe von 900 Millionen Euro waren schon Mitte des Jahres zur Neige gegangen, doch jetzt gibt es weitere 500 Millionen Euro von der Bundesregierung für das Förderprogramm, mit dem Haus- und Wohnungseigentümer einen günstigen Kredit erhalten können, um ihre Immobilie so umbauen zu lassen, dass Energie gespart und der CO2-Ausstoß im Gebäude verringert wird. Neben Privatleuten können auch Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften das Programm in Anspruch nehmen.
Gefördert wird unter anderem eine neue Dämmung, der Einbau neuer Heizungs- und Lüftungsanlagen und neue Fenster. Rudi Wiggert von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt rät ausdrücklich zu diesem Programm, denn durch die Sanierung können die Eigentümer nicht nur Nebekosten sparen, sondern sie steigern gleichzeitig auch den Wert ihrer Immobilie. Pro Wohneinheit kann eine Förderung von maximal 8750 Euro erzielt werden.
Einer Studie des Bremer Energie Instituts zufolge wurden in den Jahren 2005-2007 über 650.000 Wohneinheiten in etwa 290.000 Wohngebäuden aus Bundesmitteln energiesparend saniert oder neu errichtet. Dadurch verringert sich der CO2-Ausstoß pro Jahr um mehr als 2 Millionen Tonnen und bei den Heizkosten werden etwa 500 Millionen Euro eingespart.
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