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IKB-Rettung nur durch Steuergelder möglich?

Geschrieben am: 12 Februar 2008 in Hypotheken

Wie aus einem Bericht des „Handelsblatt“ hervorgeht, ist ein Einstieg des Bundes bei der IKB immer wahrscheinlicher. Die Verluste der IKB, die im Zusammenhang mit der Immobilienkrise in den USA entstanden sind wurden damit durch Steuergelder aufgefangen werden. Die „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) berichtet darüber, dass die Lage so dramatisch sei, dass „keine Option tabu“ ist. Der IKB sollen nochmals rund zwei Milliarden Euro an Finanzmitteln fehlen, damit die Verluste auszugleichen werden können.

Die „SZ“ berichtet aus Verhandlungskreisen, das die Bank ohne eine Milliardenspritze am Ende wäre. Die Bundesregierung soll daher in Erwägung ziehen, über die KfW-Bankengruppe der IKB einen Kredit zu gewähren. Die KfW ist mit einem Anteil von 38 Prozent der größte Anteileigner der IKB. Alternativ wird geprüft, ob man den profitablen Teil der IKB verkaufen kann. Es sei außerdem auch denkbar, eine sogenannte „bad bank“ zu gründen, die dann alle Risiken übernehmen würde oder es wird der Verkauf an Finanzinvestoren vorgenommen.

Vom Bundesfinanzministerium gab es bisher keinen Kommentar zu den denkbaren Optionen im Zusammenhang mit der IKB-Krise. Wie das „Handelsblatt“ wieter berichtet, arbeitet das Bundesfinanzministerium an einer Lösung, die nicht zu einer dauerhaften Belastung des Bundeshaushaltes führt.

Ähnlich wie bei der IKB soll sich auch bei der Bayrischen Landesbank die Lage verschärft haben. Dies geht aus einem Bericht der „Leipziger Volkszeitung“ hervor. Ein früherer Unionspolitiker soll demnach den zu erwartenden Abschreibungsbedarf auf „bis 2,5 Milliarden Euro“ geschätzt haben. Bislang wurden die nötigen Wertberichtigungen vom Finanzminister Bayerns Erwin Huber lediglich auf 100 Millionen Euro plus x angegeben.

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