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Nach vielen Jahren der extrem niedrigen Zinsen für Baudarlehen haben die Konditionen in den letzten Monaten wieder angezogen und der Zinssatz hat wieder eine fünf vor dem Komma. Steigende Zinsen rufen auch ideenreiche Finanzdienstleister auf den Plan, die neue Finanzierungswege suchen. Einer dieser neuen Wege ist das Fremdwährungsdarlehen.

Bei Fremdwährungsdarlehen wird der Kreditbetrag im Ausland in der jeweiligen Währung aufgenommen, dann in Euro umgerechnet und so für die Finanzierung des Hauses verwandt. Besonders die Finanzmärkte Japans und der Schweiz sind aufgrund ihres niedrigen Zinsniveaus hier sehr beliebt. Hier sind Konditionen zwischen einem um vier Prozent möglich.

Aber Achtung! Fremdwährungsdarlehen sehen auf den ersten Blick zwar sehr interessant aus, bergen aber auch große Risiken, die nicht unterschätzt werden sollten. Das Währungsrisiko ist eines davon. Der Kunde ist immer abhängig von der Kursentwicklung des Euros im Vergleich zur Landeswährung. Weitere Risiken sind das Zinserhöhungsrisiko und das Tilgungsrisiko.

Ratsam ist es daher von der Baufinanzierung mit einem Fremdwährungsdarlehen abzusehen, da eine Immobilie auf einer sicheren Finanzierung stehen sollte, damit nicht irgendwann das böse erwachen kommt und die Raten nicht mehr gezahlt werden können. Welche Auswirkungen Finanzkrisen haben können, sieht man gerade aktuell an dem Beispiel der USA.

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