Wie die Experten von G Data, einem Anbieter von Sicherheitssoftware aus Bochum ermittelten, enthielt fast jede dritte Spam-Mail (29%), die weltweit an die Postfächer von Netz-Nutzern im ersten Quartal verschickt wurden, ein Kreditangebot. Bei den Spammern spielen gefälschte Markenware und Medikamente momentan nur eine untergeordnete Rolle, da sie es einzig und allein auf die Bearbeitungsgebühren bei den Kredit-Spams abgesehen haben. Laut G Data handelt es sich deshalb um Scheinangebote. Nachdem die Opfer die vermeintlichen Bearbeitungsgebühren bezahlt haben, hören sie von den angeblichen Vermittlern nichts mehr, auch Anfragen werden ignoriert.
Wie der Bochumer Anbieter von Sicherheitssoftware mitteilt, gehören die Kredit-Spams – ebenso wie jeder andere unverlangt verschickte E-Mail-Werbemüll direkt in den Papierkorb des Rechners. Seriöse Geldinstitute haben es nicht nötig, mit Spam zu werben.
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