Ab Ende Oktober können die amerikanischen Kunden des Online-Auktionshauses eBay die meisten Produke nur noch mit Kreditkarte, über das eBay-eigene Online-Bezahlsystem PayPal oder den kostenpflichtigen Bezahldienst ProPay bezahlen. Eine Bezahlung per Scheck oder mittels Überweisung ist dann nicht mehr möglich. Es gibt jedoch Ausnahmen: Nur Großgeräte wie Autos, Trucks, Traktoren oder professionelle Ausrüstungen oder Immobilien können auch weiterhin per Überweisung oder Scheck bezahlt werden.
Grund für diese Änderung der Kaufabwicklung ist, dass das Risiko der Verkäufer reduziert werden soll und sie ihr Geld schneller erhalten sollen. eBay will durch die Einschränkung der Zahlweisen mehr Neukunden gewinnen und mehr Verkäufe generieren.
Wer gegen die neuen Regelungen verstößt, risikisert Sanktionen, die bis zur Löschung des eBay-Accounts reichen können. Kritiker werfen dem Online-Auktionshaus vor, mit dieser Änderung das eigene Bezahlsystem PayPal zu bevorzugen. Da nicht jeder Kunde über eine Kreditkarte verfügt, bleibt PayPal die einzige kostenfreie Zahlmethode. Ob diese Änderung langfristig erfolgreich ist, wird sich zeigen, in Australien wurde ein ähnlich gearteter Nutzungszwang von PayPal durch eBay im Juli diesen Jahres von der zuständigen Wettbewerbsbehörde als Behinderung des Wettbewerbs beurteilt, woraufhin eBay seine Pläne änderte.
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