Je größer die Kreditsumme ist, um so wichtiger ist es, dass der Kreditnehmer auch versteht, wie seine Vertragsbedingungen lauten. Doch schon bei dem Vergleich verschiedener Kreditangebote gibt es zentrale Begriffe, die jeder potentielle Kreditnehmer kennen sollte.
Die wichtigste Größe eines Kredits ist der Effektivzins. Dieser Wert gibt an, wie hoch die jährlichen Kreditkosten tatsächlichen sind, denn er berücksichtigt sämtliche Bearbeitungs- und andere Gebühren. Dem gegenüber steht der Nominalzins, der die reinen Zinsen angibt, ohne zusätzliche Kosten. Um einen reellen Eindruck von den tatsächlichen Kosten zu bekommen, sollte daher immer der Effektivzins die Vergleichsgröße des Kreditnehmers sein.
Dieser Zinsanteil ergibt zusammen mit dem Tilgungsanteil, also dem Teil, mit dem die Darlehenssumme abgetragen wird, die monatliche Rate. Die Kreditlaufzeit gibt an, wie lange die Rückzahlung erfolgt. Je nach Höhe des Kredits, kann sie auch 30 Jahre betragen, z.B. bei einem Hauskauf. Nach Ablauf der Zinsbindung und dem Abzug der bereits geleisteten Tilgung bleibt ein Betrag übrig, der als Restschuld bezeichnet wird. In vielen Fällen muss auch dieser Betrag wieder mit einem neuen Kredit finanziert werden.
Experten empfehlen: Um den Überblick zu behalten und auch die langfristigen Kosten zu kennen, sollte man sich von dem Kreditinstitut stets einen Tilgungsplan geben lassen, auf dem genau aufgelistet ist, zu welchem Zeitpunkt welche Restschuld erreicht ist.
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