Der sächsische CDU-Fraktionschef Steffen Flath steht dem kürzlich von Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) zur Rettung des Chipherstellers Qimonda präsentierte Rettungs-Modell skeptisch gegenüber. In dem Modell soll Portugal 100 Millionen und der Qimonda-Mutterkonzern Infineon 75 Millionen Euro sowie das Land Sachsen 150 Millionen Euro dem Chiphersteller als Kredit gewähren. Am 6. Januar wird sich Sachsens Kabinett mit dem vorgestellten Rettungspaket auseinandersetzen.
Um Fragen zum Qimonda-Rettungs-Modell zu beantworten, hat der Fraktionschef Flath (CDU) den sächsischen Wirtschaftsminister Jurk (SPD) sowie den Finanzminister Georg Unland (parteilos) zu einem Gespräch nach der Kabinettssitzung in die Fraktion geladen, denn immerhin gehe es um 150 Millionen Euro aus sächsischen Steurermitteln.
Gegenüber der SZ sagte Flath: „Vor allem ist unklar, welche konkrete Zusage Infineon der Landesregierung zur Rettung von Qimonda gibt.“ Bisher sei die Beteiligung des Mutter-Konzerns an der Rettungsaktion „halbherzig“.
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