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News in der Kategorie ‘Kreditkarten’

Die Finanzkrise nimmt und nimmt kein Ende. Das bekommen nun auch die Kunden der Internetbank Egg zu spüren, die zur Citigroup gehört. Rund sieben Prozent der insgesamt zwei Millionen Kunden werden ihre Kreditkarte mit sofortiger Wirkung verlieren. Bei den 160.000 Kunden soll es sich um Risikokunden handeln, bei denen Citi befürchtet, dass sie sich schnell übernehmen und so Darlehen nicht mehr zurückzahlen könnten. Der offizielle Wortlaut: Das Kreditrisiko der “riskanten” Kunden sei zu hoch. Die Internetbank Egg war jedoch bemüht mitzuteilen, dass der Einzug der Kreditkarten nichts mit der Kreditkrise zu tun habe. Die Aktion würde lediglich die Folge einer “Neubewertung der Risiken” sein.

Man kann in Zukunft aber davon ausgehen, dass Banken noch weitaus zurückhaltender bei der Vergabe von Darlehen werden, insbesondere bei Risikokunden. Die Muttergesellschaft Citi hat die Kreditkriese so hart getroffen, dass zeitweise sogar von einer Insolvenz des Unternehmens ausgegangen wurde. Citi musste über 18 Milliarden Dollar abschreiben und verbuchte einen Verlust in Höhe von etwa zehn Milliarden Dollar im vierten Quartal. Die Karten der Egg-Kunden sollen nun binnen 35 Tagen gesperrt werden, laut dem Unternehmen wurden die Kunden schon informiert.

Die US-Hypothekenkrise macht sich auch bei dem Kreditkartenanbieter American Express bemerkbar: Durch sinkende Ausgaben, steigende Zahlungsausfälle und einer zunehmenden Anzahl von Betrugsdelikten erwartet der Finanzdienstleister ein Sonderaufwand von 440 Millionen US-Dollar (297 Millionen Euro). Damit fällt der Gewinn im vierten Quartal niedriger aus als im Vorjahr. Diese Mitteilung sorgte für Druck auf die American-Express-Aktien, die daraufhin um 4,9% einbrachen und mit 46,50 Dollar endeten.

Bei dem anhaltenden Wirbel um die Immobilienkrise in den USA blieben die ernsten Folgen für das Kreditkartensegment bislang fast unbemerkt, doch bei den großen Dienstleistern sind sie schon seit einige Zeit deutlich zu spüren. So verzeichnete die angeschlagene Citigroup allein für ihre Konsumentenkredite, zu denen auch die Kreditkartendarlehen gehören, bereits im dritten Quartal einen Verlust von 2,2 Milliarden US-Dollar. Immer mehr Kunden sind bei ihren Schulden auf Kreditkartenkonten mindestens 30 Tage im Zahlungsverzug. Gleichzeitig sinkt die so genannte Zahlungsrate seit einigen Quartalen stetig. Die Zahlungsrate gibt Auskunft über Zahlungswillen und –fähigkeit der Kunden, eine Abnahme dieses Werts gilt in der Branche als Frühwarnsignal dafür, dass immer mehr Amerikaner nicht mehr ihre Schulden bedienen oder gar begleichen können.

Die immer größere Kreise ziehende Hypothekenkrise am US-Markt hängt direkt mit den hohen Kreditkartenschulden der Amerikaner zusammen, denn viele US-Bürger nutzten in der Vergangenheit die gestiegenen Werte ihrer Immobilien als Sicherheit bei den Kreditkartengesellschaften, die daraufhin immer höhere Schulden duldeten. Dieses Prinzip funktioniert jedoch nur, wenn die Immobilienpreise stetig steigen, was aber seit Monaten nicht mehr der Fall ist.

Mit einem Tagesgeldkonto und einer Prepaid-Kreditkarte hat die Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank ihr Angebot gleich um zwei neue Produkte erweitert. Hierdurch wird das Produkt-Portfolio des Unternehmens, das zu der Stuttgarter Finanzdienstleistungsgruppe Wüstenrot & Württembergische gehört im Homebanking-Bereich ausgebaut.

Auf das Tagesgeldkonto „TOPTagesgeld” können Kunden beliebig viel Geld anlegen, ohne eine Mindest- oder Höchstsumme beachten zu müssen. Das Konto ist nicht nur gebührenfrei, sondern hier wird auch eine attraktive Verzinsung von 3,33% geboten, obwohl das vorhandene Guthaben täglich verfügbar ist und somit auch jederzeit für kurzfristige Ausgaben eingesetzt werden kann.

Nutzer des kostenlosen Wüstenrot-Girokontos können ab sofort auch eine Prepaid-Kreditkarte in Anspruch nehmen, und zwar auch dann, wenn die Voraussetzung für eine normale Kreditkarte nicht erfüllt sind. Diese Karte wird auf Guthabenbasis eingesetzt, d.h. sie wird mit Guthaben von dem Girokonto „aufgeladen” und kann dann als Zahlungsmittel eingesetzt werden – z.B. beim Einkauf im Internet oder bei der Urlaubsbuchung. Durch die Zahlung auf Guthabenbasis können so auch Studenten oder Schüler von den Vorteilen einer Kreditkarte profitieren, sind aber gleichzeitig vor Kreditkartenbetrug geschützt. Wer mit der Prepaid-Kreditkarte Geld an einem Automaten abheben möchte, kann dies an jedem der weltweit 1 Million Automaten mit MasterCard-Logo tun, hier werden pro Abhebung 99 Cent an Gebühren fällig.

Achtung vor Abzocke mit Kreditkarten

Geschrieben am: 19 September 2007 in Kreditkarten

Verbraucherschützer warnen aktuell vor Kreditkartenangeboten von Banken, die eine so genannte „Kreditkarte mit Teilzahlungsfunktion“ anbieten. Auf den ersten Blick sieht eine solche Kreditkarte für den Kunden sehr interessant aus, der Zinssatz der berechnet wird ist allerdings in der Regel sehr hoch und kann bis zu 20 Prozent betragen.

Im Prinzip stellt eine solche Kreditkarte nichts anderes da, als einen teuren Dispokredit. Der Kunde kauft ganz normal mit seiner Kreditkarte ein, der ausgegebene Betrag wird allerdings nicht wie ansonsten üblich im Anschluss von seinem Konto abgebucht sondern auf die nächsten Monate in Raten aufgeteilt belastet. Im ersten Moment scheint dies für den Kunden ein gutes Angebot zu sein. Er kauft heute ein und zahlt in Raten zurück, ohne dass er einen Kredit beantragen muss und sein Girokonto wird auch nicht belastet.

Dr. Peter Lischke, Referent für Finanzdienstleistungen der Verbraucherzentrale in Berlin warnt allerdings vor diesen Kreditkarten, da der Zinssatz für die Ratenzahlung häufig weit über dem eines Dispokredites liegt. In einigen Fällen beträgt der Zinssatz dann fast 20 Prozent im Jahr. Der Kunde solle nicht blind der Werbung glauben, sondern auf jeden Fall das Kleingedruckte genau lesen, sagte Lischke. Neben dem hohen Zinssatz ist das Risiko groß, bei vielen Zahlungen mit der Kreditkarte den Überblick über seine Geldgeschäfte zu verlieren und dabei zu überschulden.

Die ING-DiBa hat vor kurzem ihre erste eigene Kreditkarte auf den Markt gebracht. Das besondere an dieser Kreditkarte ist ein Sofortbonus von 50 Cent, der bei allen Einkäufen ab 20 Euro sofort gutgeschrieben wird. Dieser Sofortbonus ist bisher einmalig in Deutschland.

Sprich nur 10 Einkäufe ab 20 Euro bringen dem Karteninhaber 5 Euro Guthaben. Dieses Modell dürfte für Kunden die viel mit Ihrer Kreditkarte einkaufen interessant sein. Im Gegensatz zu PayBack Punkten ist hier kein zweites Sytem notwendig was für mehr Transparenz sorgen dürfte.

Weitere Leistungen der ING DiBa Kreditkarte:

  • 50 Cent Sofortbonus für jeden Einkauf ab 20 Euro
  • Auf Wunsch als MasterCard oder VISA Karte
  • 45 Tage Einkaufsversicherung
  • Persönlicher Kreditrahmen unabhängig vom Girokonto
  • Rückzahlung in Teilbeträgen möglich
  • Nur 18 Euro Jahresgebühr – Partnerkarten inklusive

Noch ein kleines Rechenbeispiel:

Kauft man nur einmal pro Woche mit Ihrer ING-DiBa Kreditkarte im Supermarkt ein so hat man am Jahresende 26 Euro extra verdient.