Kredit News
News und Informationen über Kredite

News in der Kategorie ‘Kredite’

Kredithürde nur minimal gesunken

Geschrieben am: 29 März 2009 in Kredite

Wie das Ifo-Institut am Freitag mitteilte, kommen deutsche Unternehmen wieder leichter an Kredite. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass von 4000 befragten Unternehmen aus Bauwirtschaft, Handel und Industrie im März 40% eine restriktive Kreditvergabe der Banken bestätigt haben - das sind 2,5% weniger als noch im Februar. Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn erklärte, dass insgesamt besonders die Kreditsituation für die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes kritisch bleibt.

Immer noch beklagt mehr als jedes zweite Unternehmen strengere Maßstäbe bei der Kreditvergabe. Dieses Ergebnis (51,1%) hat sich im Vergleich zum Vormonat (51,9%) kaum verändert. Laut Sinn ist auch der aktuelle Wert höher als in der Wirtschaftsflaute 2003. Betrachtet man die einzelnen Branchen, zeigt sich, dass 40,8% (Februar: 41,9%) der mittelgroßen Industrieunternehmen, 36,6% der kleinen Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, 46,5% des Bauhauptgewerbes und 39% der Handelsunternehmen die Politik der Banken beklagen.

Im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise sind viele Banken seit Monaten mit der Kreditvergabe sehr vorsichtig.

Aufgrund der heutigen Anhörung zum neuen Verbraucherkreditrecht im Bundestag fordert der Verbraucherzentrale Bundesverbnad (vzbv) bei der Kreditwerbung von Banken wirksamere Kontrollen sowie eine effektivere Verankerung der Beweislastumkehr beim Abschluss von Restschuldversicherungen. Ihrer Meinung nach sei außerdem ein besserer Schutz gegen unseriöse Kreditvermittler erforderlich. Manfred Westphal, Leiter des Fachbereichs Finanzdienstleistungen erklärt: „Der Gesetzentwurf enthält viele positive Neuerungen. Damit sich die Praxis der Banken grundlegend ändert, sind allerdings noch einige Lücken zu schließen.“

Unter anderem reagiert die Bundesregierung vor allem auf das Problem so genannter Lockvogelangebote, bei denen Banken Zinssätze anpreisen, die der Verbraucher tatsächlich kaum erhält. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Banken demnächst mindestens zwei Drittel der Kreditverträge zu dem beworbenen oder einem niedrigeren effektiven Jahreszins abschließen müssen. Die Gesetzesinitiative wurde von der Verbraucherzentrale Bundesverband begrüßt, übte jedoch Kritik daran aus, dass die Kontrolle nicht Aufgabe der Preisbehörden der Bundesländer sein soll, sondern „die Kontrolle sollte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) übernehmen, da diese dafür inhaltlich besser geeignet ist“, äußerte Westphal. Außerdem soll es in Zukunft für die Verbraucher auch für den Abschluss von Restschuldversicherungen, die die Rückzahlung des Kredites bei Arbeitslosigkeit oder im Todesfall absichern, einen besseren Schutz geben. Verkauften die Banken bisher die meist überteuerten Versicherungen ohne Abfrage des Kundenbedarfs nach der Maßgabe „ohne Versicherung kein Kredit“., ansonsten müssten die Kosten der Restschuldversicherung in den effektiven Jahreszins eingerechnet werden, wo schnell aus zehn Prozent effektiver Jahreszins 20 oder mehr Prozent würden, sihet der Regierungsentwurf deshalb eine Beweislastumkehr beim Abschluss vor. Demnach müssen die Banken künftig beweisen, dass die Kosten der Restschuldversicherung nicht im effektiven Jahreszins enthalten sind sowie dass der Abschluss des Kredits auch ohne die Versicherung möglich war. Allerdings ist diese neue Regelung nur in der Begründung zur Änderung der Preisangabenverordnung und nicht im Verordnungstext selbst formuliert. Deshalb fordert der Verbrauchezentrale Bundesverand die Verankerung im Bürgerlichen Gesetzbuch oder in der Verordnung über Informations- und Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht, damit die Beweislastumkehr auch in einem Zivilprozess zwischen Verbrauche rund Bank zum Tragen kommen kann.

Nach wie vor sieht der Verbraucherzentrale Bundesverband einen unzureichenden Schutz vor unseriösen Kreditvermittlern, da die Bundesregierung bislang noch keinen Gebrauch von der EU-Verbraucherkreditrichtlinie, in der Mitgliedstaaten ausdrücklich zusätzliche Pflichten für Kreditvermittler einführen können, macht.

In dieser Woche gab Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk in Dresden bekannt, dass der Freistaat Sachsen Existenzgründern durch die Vergabe eines Mikrodarlehens, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaates besteht, den Start in die Selbstständigkeit ermöglichen will. „Mit unserem Mikrodarlehen von bis zu 20.000 Euro wollen wir die Selbstständigen unterstützen, die für die Verwirklichung ihrer Geschäftsidee nicht viel Kapital benötigen. Denn gerade in diesem Bereich tun sich die Hausbanken oft schwer“, sagte Jurk. Trotz Wirtschaftskrise sollen Existenzgründer dadurch ermutigt werden, ihre guten Ideen in die Tat umsetzen zu können.

Durch das Mikrodarlehen erhalten die Existenzgründer besonders günstige Konditionen, dessen nominaler Zinssatz derzeit bei 3,74 Prozent liegt. Das Darlehen für betrieblich bedingte Investitionen und Betriebsmittel kann bis zu drei Jahre nach erfolgter Gründung noch beantragt werden, allerdings sollte man einen Eigenanteil von mindestens 20 Prozent der Gesamtkosten vorweisen können. Der geforderte 20-prozentige Eigenanteil kann vom Gründer auch in Form von Eigenleistungen oder Sacheinlagen eingebracht werden.

Zum Erhalt des Mikordarlehens sollte der Existenzgründer ein tragfähiges Unternehmenskonzept sowie fachliche und kaufmännische Kenntnisse vorweisen können. Auch die positive Stellungnahme einer fachkundigen Stelle sind wichtig. Informationen, Beratung und Antragstellung kann sich der Gründer über die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) oder im Internet unter www.sab.sachsen.de/mikrodarlehen einholen. Außerdem stehen den Existenzgründern in Leipzig Experten der Mitteldeutschen Beratungsgesellschaft (MBG) mit ihrem Wissen über Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Nach Mitteilung der CDU-Landesregierung am Freitag (20. März) wird das Land die Zinszahlungen der Studenten für Studiengebühren ab dem Wintersemester 2009/2010 für die gesamte Studienzeit und sogar noch zwei Jahre danach übernehmen. Auch Studenten, die bereits ein Darlehen aufgenommen haben, erhalten dann ihre gezahlten Zinsen zurück, da diese neue Regelung auch für sie gültig ist. Derzeit betragen die Studiengebühren im Saarland in den ersten beiden Semestern je 300 Euro, danach pro Semester 500 Euro. Da die Zinsen bei der KfW-Bank nach Angaben der Landesregierung derzeit 6,92 Prozent betragen, haben wohl bislang nur wenige Studenten ein Darlehen in Anspruch genommen.

Nach Angaben von Ministerpräsident Peter Müller (CDU) rechnet das Saarland dadurch in diesem Jahr mit 300.000 Mehrkosten und rund 2,5 Millionen Euro im Jahr 2014. Aus Studiengebühren würden den vier saarländischen Hochschulen bislang 18 Millionen Euro zur Verfügung stehen. „Damit werden wir die Studierenden und ihre Familien finanziell deutlich entlasten, erklärte Müller.

Nach Meinung der FDP jedoch sei die Aktion halbherzig und bezeichnete die Zinshilfe als „Wahlgeschenk“. Sie sind der Ansicht, dass die Hochschulen selbst über die Höhe der Studiengebühren entscheiden sollten. Die Maßnahme der CDU wurde auch von den Grünen sowie der Landes-Asten-Konferenz (LAK) als „Wahlkampfmanöver“ kritisiert. Die SPD, Grünen sowie auch die FDP plädieren für die Abschaffung der zum Wintersemester 2007/2008 eingeführten Studiengebühren.

Am 30. August werden die Saarländer einen neuen Landtag wählen.

Um sein Haushaltsdefizit zu finanzieren, nimmt Albanien einen Kredit in Höhe von 250-300 Millionen Euro auf, der hauptsächlich über die Deutsche Bank und die griechische Alpha Bank finanziert werden soll. Das teilte das albanische Finanzministerium am Donnerstag in Tirana mit. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, erklärte Finanzminister Ridvan Bode, dass keine der beiden Banken die gewünschte Summe angeboten hätte. Sie wollen zusammen 60% der Kreditsumme bereitstellen. Geht es nach den Wünschen Albaniens, würden sich die österreichische Raiffeisen International und die Credit Suisse an dem Kreditkonsortium beteiligen.

Mit dem Kredit sollen noch vor den Parlamentswahlen am 28. Juni die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise bekämpft werden. Im letzten Jahr wurde die Anleihevergabe von 300 Millionen Euro wegen ungünstiger Marktbedingungen gestoppt, nun habe das Land Angebote von insgesamt sieben Banken bekommen, neben den bereits genannten von der Citigroup, JP Morgan und BNP ParibasBNPP.BA. Für den Finanzminister ist dies ein “Ausdruck für das Vertrauen in die albanische Wirtschaft”.

Albanien hat bereits zur Finanzierung des Defizits 2008 von der National Bank of GreeceNBGR.AT und der Alpha Bank einen 230-Millionen-Euro-Kredit erhalten.

Durch die Senkung des EU-Referenzzinsatzes zum 1. März 2009 reduzieren sich die Beihilfewerte von Förderkrediten der Rentenbank erheblich, so dass jetzt z.B. alle Darlehen in der Preisklasse A ab einem Zinssatz von 4,12% beihilfefrei sind. Durch den niedrigeren Referenzzinsatz werden einige beihilferechtlich relevante Obergrenzen für die zinsgünstige Finanzierung von Flächenkäufen unterschritten, so dass die bisherigen Einschränkungen hierfür entfallen.

Aus den Förderprogrammen der Rentenbank können deshalb nun Flächenkäufe wieder in voller Höhe und über alle Kredittypen finanziert werden. Ausnahme: Weiterhin bestehen Einschränkungen beim so genannten “vergünstigten Flächenkauf” in den neuen Bundesländern. Doch auch für diese Fälle gibt es bei der Rentenbank Förderkredite mit Zinssätzen ohne Beihilfe. Beihilfefreie Kredite benötigen keine Beihilfeerklärung und keine Kumulierungserklärung.

Firmen, die nicht in die Kategorie kleine oder mittlere Unternehmen fallen, können auch Darlehen zu beihilfefreien Konditionen beantragen, wenn sie diese in der in den entsprechenden Programminformationen beschriebenen Art und Weise verwenden möchten. Wie bei allen Darlehen der Rentenbank, werden die Kreditanträge an die Hausbank gestellt.

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat nach einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen die Danaro Invest GmbH entschieden, dass Kreditvermittler ihren Kunden keine zusätzlichen Versicherungen und Unternehmensbeteiligungen aufdrängen dürfen, bevor sie die endgültige Kreditzusage erteilen (Az.: 2 U 54/08).

Dem Vermittler wird von der Verbraucherzentrale vorgeworfen, mit Werbeslogans wie “Kredit ohne Schufa” und “innerhalb von 24 Stunden” gezielt bonitätsschwache Kunden angesprochen zu haben. Diese erhielten jedoch statt einer schnellen Kreditentscheidung die dringende schriftliche Empfehlung für den Abschluss einer Haftpflicht- und Hausratversicherung. Diese Schreiben waren so formuliert, dass bei den Kunden der Eindruck entstand, dass eine Kreditzusage nur dann erfolgen würde, wenn diese empfohlenen Versicherungen abgeschlossen werden. Nach Ansicht der Richter verstößt diese Praxis gegen das Wettbewerbsrecht, der Vermittler nutze die wirtschaftliche Zwangslage der Kreditsuchenden aus und setze sie unter Druck.

Nach Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverbandes ist eine derartige Kopplung von Kreditvermittlung und zusätzlicher Verträge bei unseriösen Vermittlern weit verbreitet. Manfred Westphal, Leiter des Fachbereichs Finanzdienstleistungen im Verbraucherzentrale Bundesverband, erklärt, dass eine tatsächliche Kreditvermittlung oft gar nicht beabsichtigt ist, sondern das Kreditangebot nur als Lockmittel dient, um andere Verträge abzuschließen. Schon seit Jahren versuchen Verbraucherschützer durch Abmahnungen und Klagen gegen unseriöse Vermittler vorzugehen, doch immer mehr Menschen scheinen auf diese Masche hereinzufallen: Laut einer Studie, die im Auftrag der Schufa Holding AG durchgeführt wurde, beläuft sich der Umsatz unseriöser Kreditvermittler jährlich auf mindestens 150 Millionen Euro, fast 400.000 Personen werden Jahr für Jahr mit diesen Tricks angesprochen.

Deshalb fordert die Verbraucherzentrale Bundesverband von der Gesetzgebung strengere Regeln, um die Verbraucher zu schützen. Nach ihren Vorschlägen sollen Kreditvermittler nur bei tatsächlich erfolgter Kreditvermittlung eine Auslagenerstattung verlangen können. Außerdem sollten auch Kreditvermittler zur Registrierung und Dokumentation verpflichtet werden, wie es Versicherungsvermittler bereits sind. Auch ein Nachweis über die Qualifikation und eine bestehende Haftpflichtversicherung seien nötig.

Manfred Hölscher vom Bielefelder Baugeldvermittler Enderlein & Co. GmbH erklärt während der Vorbereitungen zu den 11. Bielefelder Immobilientagen (6.-8. März), dass individuelle Kredite immer beliebter werden. Viele Kreditnehmer würden die zahlreichen neuen Kreditnmodelle, die in den letzten fünf Jahren auf den Markt gekommen sind, gar nicht kennen. Doch statt nur auf die Konditionen eines Kredits zu schauen, sollten potentielle Kreditnehmer vor allem darauf achten, dass das Darlehen optimal zu ihren finanziellen Bedürfnissen passt. Je nach persönlicher Situation empfiehlt sich ein Kredit mit Tilgungsanpassungen, Ausstiegsoption oder mit sehr langer Zinsbindung - was sich später sogar als günstiger herausstellen kann.

Grundsätzlich hängt die “richtige” Kreditform davon ab, wie sicher oder flexibel der Kredit sein soll. Für junge Immobilienkäufer oder Familien, deren Lebensumstände sich durch einen neuen Arbeitsplatz oder Nachwuchs schnell ändern können, eignet sich z.B. ein Kredit mit Tilgungsanpassung, bei dem die monatliche Kreditrate variiert werden kann. Kredite mit Ausstiegsoption können im Idealfall um mehrere tausend Euro Zinskosten sparen, wenn z.B. durch eine Gehaltserhöhung oder Erbschaft die Tilgung wesentlich schneller erfolgen kann als ursprünglich angenommen. Dies eignet sich häufig für bonitätsstarke Kreditnehmer. Dagegen sollten Kreditnehmer mit wenig Eigenkapital und Wunsch nach konstanter Rate einen Kredit mit langer Zinsbindun (15 oder 20 Jahre) wählen.

Die Bielefelder Immobilientage informieren die Besucher an drei Tagen über alles rund ums Bauen, Kaufen und Finanzieren von Immobilien. Hierzu sind zahlreiche Aussteller vor Ort und es werden 25 Fachreferate zu diesen Themen angeboten. Der Eintritt ist frei und für die (kostenlose) Kinderbetreuung ist ebenfalls gesorgt.

Die Verbraucherzentralen und der Bund der Versicherten warnen immer wieder vor Restschuldversicherungen, die zusammen mit einem Kredit abgeschlossen werden und diesen unnötig verteuern.

Eine Restschuldversicherung springt dann ein, wenn der Darlehensnehmer z.B. durch Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit oder im Todesfall seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann, was grundsätzlich sinnvoll ist. Allerdings sind die Kosten für eine Restschuldversicherung häufig so hoch, dass ein eigentlich zinsgünstiger Kredit um ein Vielfaches mehr kostet. Die Kosten für eine solche Versicherung werden in der Regel nicht in den Effektivzins eingerechnet und oftmals verschleiern Banken die tatsächlichen Kosten oder beziffern sie nur ungenau, so die Kritik der Verbraucherschützer.

Grundsätzlich darf der Abschluss einer Restschuldversicherung nicht an den Abschluss eines Kredits gekoppelt sein, aber in vielen Fällen ist dies eben doch der Fall. Als Darlehensnehmer kann man sich dagegen nur versuchen zu wehren, indem man der Bank andere Sicherheiten (z.B. Bürgschaften, Grundschulden, Abtretung von Bankguthaben oder Lebensversicherungen mit hohem Rückkaufwert) anbietet. Eine andere Möglichkeit besteht darin, anstatt bei der Bank direkt bei einer Versicherung eine Restschuldversicherung abzuschließen, wo sie meistens deutlich günstiger sind. Am besten eignet sich hierfür eine Risikolebensversicherung.

USA: Krise erreicht Luxusimmobilien

Geschrieben am: 27 Februar 2009 in Kredite

Die Immobilienkrise in den USA weitet sich auch auf Luxusimmobilien aus. Wie der Hypotheken-Daten-Anbieter LPS Applied Analytics berichtet, waren ca. 2,57% der Schuldner mit bester Bonität, die im letzten Jahr so gennante Jumbo-Kredite in Anspruch nahmen, 60 Tage oder mehr mit ihren Zahlungen in Rückstand - diese Quote ist die höchste der letzten 15 Jahre. Bei Jumbo-Krediten handelt es sich um Darlehen mit einer Kreditsumme von mehr als 417.000 Dollar bzw. 729.750 Dollar in Regionen mit hohen Immobilienpreisen. Dieser Anstieg zeigt, dass offenbar auch bonitätsstarke Kreditnehmer von der Immobilienkrise betroffen sind, auch wenn die Quote noch immer weit unter der von bonitätsschwachen Kreditnehmern liegt (20%).

Keith Gumbinger, Vice President bei HSH Associates, sieht die aktuelle wirtschaftliche Situation und weniger eine zu schnelle Kreditvergabe als größten Einflussfaktor bei den steigenden Zahlungsverzügen.

Das Geschäft mit Jumbo-Krediten verringerte sich im vierten Quartal um 4% auf 11 Milliarden Dollar und damit auf den niedrigsten Quartalswert seit Beginn der Datenerhebung im Jahr 1990. Im Jahr zuvor machte der Anteil von Jumbo-Krediten noch 14% aller neuen Hypothekendarlehen aus. Insgesamt vergaben die fünf größten Kreditgeber (Bank of Americs, Chase Home Finance, Citigroup, Washington Mutual und Wells Fargo) im Jahr 2008 Jumbo-Kredite von 55,3 Milliarden Dollar, davon 4,3 Milliarden im letzten Quartal des Jahres.