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News in der Kategorie ‘Hypotheken’

US-Hypothekenkrise weitet sich aus

Geschrieben am: 12 Dezember 2007 in Hypotheken

Wie die größte Schweizer Bank UBS mitteilte, muss sie weitere 10 Milliarden US-Dollar abschreiben und könnte deshalb 2007 zum ersten Mal rote Zahlen schreiben müssen. Noch vor wenigen Wochen wurden die Abschreibungen auf 3,5 Milliarden Dollar geschätzt, dass jetzt die Rede von fast dreifach so hohen Abschreibungen ist, zeigt, dass die schwere Kredit- und Vertrauenskrise noch längst nicht ausgestanden ist. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück bestätigt, dass die Bankenkrise noch nicht abgeschlossen ist, einige Experten fürchten ein Erdbeben im Weltfinanzsystem, und auch die Bank der Notenbanken, die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel warnt vor weiteren hohen Abschreibungen.

Auch in Deutschland sind die Abschreibungen nach wie vor hoch, die Landesbank Baden-Württemberg teilte Abschreibungen von 800 Millionen Euro mit, die Dresdner Bank 575 Millionen Euro und die Commerzbank 300 Millionen Euro. Bei der Deutschen Bank belaufen sich die Abschreibungen auf 2,2 Milliarden Euro, während die für die Mittelstandsbank IKB bereitgestellten 4,8 Milliarden Euro möglicherweise nicht ausreichen werden, um ein Aus zu verhindern.

Die Zukunft ist ungewiss, das weiß auch Steinbrück, der zugleich Vorsitzender des Verwaltungsrates der staatlichen Förderbank KfW ist. Die KfW hält knapp 40% der Anteile an der IKB. Die Lage wird dadurch erschwert, dass es keine Bewertungskriterien für die milliardenschweren Verbriefungspapiere gibt, nach denen man sich richten kann. Es gibt für sie derzeit keinen Markt und deshalb auch keinen Preis. KfW-Chefin Ingrid Matthäus-Maier sieht auch in vielen Fußnoten in den Verträgen ein weiteres Problem. Auf die Frage, ob es eine Kreditkrise geben werden, von der die gesamte Wirtschaft betroffen wäre, weiß auch Steinbrück keine Antwort, wie er zugab.

Helmut Kaiser, Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank rechnet mit weltweiten Ausfällen durch US-Hypothekengeschäfte in Höhe von 300-400 Milliarden Dollar, aber erst im Februar oder März, wenn die Bank-Bilanzen vorgelegt werden, gäbe es wirklich Klarheit.

Die Hypothekenkrise in den USA könnte sich auch auf andere Bereiche wie Auto- und Studentenkredite oder Kreditkartenforderung ausweiten, denn diese wurden ebenfalls verbrieft und als vermeintlich rentable Anlage weiterverkauft. Seit Tagen sorgen die Notenbanken mit befristeten Geldspritzen dafür, dass der Geldmarkt zwischen den Banken weiterläuft.

Die Hypothekenkrise in den USA hat die Investmentbank Merrill Lynche schwerer getroffen als angenommen. Die Verluste erreichten eine solche große Dimension, dass das Unternehmen zum ersten Mal seit sechs Jahren im dritten Quartal rote Zahlen schreiben muss.

Nachdem im dritten Quartal des letzen Jahres noch 3,019 Milliarden Dollar Gewinn gemacht wurden liegt der Verlust in diesem Jahr bei 2,3 Milliarden Dollar. Umgerechnet auf das Aktienvolumen entspricht dies einem Verlust von 2,85 Dollar je Aktie. Für die gesamte Branche liegen die Verluste, die durch die Hypothekenkrise entstanden sind bei geschätzten 7,9 Milliarden Dollar. Zunächst waren Experten nur von einem Verlust von 4,5 Milliarden Dollar ausgegangen.

Commerzbank Aktien brechen ein

Geschrieben am: 22 Oktober 2007 in Banken, Hypotheken

Erst brachen die Aktien der Deutschen Bank ein, nachdem man sich eingestand das die Krise des US-Hypothekenmarktes nicht spurlos an einem vorbei ging. Commerzbank Chef Klaus-Peter Müller musste am Montag zugeben, dass die Belastungen aus dem Engagement am US-Hypothekenmarkt über den bisher in Aussicht gestellten 80 Millionen Euro liegen dürften.

Müller wies in gleichem Zuge Marktgerüchte zurück, dass die BankCommerzbank von einem ausländischen Institut übernommen werden soll. Anleger reagierten mit Verkäufen: Die zuletzt von Übernahmespekulationen gestützten Aktien sackten am Montag zeitweise um mehr als fünf Prozent ab.

Kredite für Renovierungen durch KfW

Geschrieben am: 4 September 2007 in Hypotheken

Die Zahl der Neubauten in Deutschland ist seit einigen Jahren rückläufig und es werden immer weniger neue Häuser gebaut. Ganz im Gegensatz dazu ist die Zahl der Renovierungen von Wohneigentum in den letzten Jahren stetig angestiegen.

Etwa ein Drittel der Häuser und Wohnungen in Deutschland sind vor 1978 gebaut und daher zwangsläufig renovierungsbedürftig. Die Einen mehr, die Anderen weniger. Insbesondere im Bereich des Energiesparens ist das Potenzial bei älteren Gebäuden sehr groß. Um die Modernisierung zu fördern und damit Einsparungen beim Energieverbrauch zu erhöhen, bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergünstigte Darlehen an.

Wer also plant, seine Immobilie zu renovieren und damit den Energieverbrauch zu senken, der sollte sich mit der KfW in Verbindung setzten, um die Bedingungen für ein zinsgünstiges Darlehen zu erfragen. Hier die Kontaktdaten der KfW:

KfW
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Tel: 069 7431-0
Fax: 069 7431-2888
E-Mail: info@kfw.de
www.kfw-foerderbank.de

Nach vielen Jahren der extrem niedrigen Zinsen für Baudarlehen haben die Konditionen in den letzten Monaten wieder angezogen und der Zinssatz hat wieder eine fünf vor dem Komma. Steigende Zinsen rufen auch ideenreiche Finanzdienstleister auf den Plan, die neue Finanzierungswege suchen. Einer dieser neuen Wege ist das Fremdwährungsdarlehen.

Bei Fremdwährungsdarlehen wird der Kreditbetrag im Ausland in der jeweiligen Währung aufgenommen, dann in Euro umgerechnet und so für die Finanzierung des Hauses verwandt. Besonders die Finanzmärkte Japans und der Schweiz sind aufgrund ihres niedrigen Zinsniveaus hier sehr beliebt. Hier sind Konditionen zwischen einem um vier Prozent möglich.

Aber Achtung! Fremdwährungsdarlehen sehen auf den ersten Blick zwar sehr interessant aus, bergen aber auch große Risiken, die nicht unterschätzt werden sollten. Das Währungsrisiko ist eines davon. Der Kunde ist immer abhängig von der Kursentwicklung des Euros im Vergleich zur Landeswährung. Weitere Risiken sind das Zinserhöhungsrisiko und das Tilgungsrisiko.

Ratsam ist es daher von der Baufinanzierung mit einem Fremdwährungsdarlehen abzusehen, da eine Immobilie auf einer sicheren Finanzierung stehen sollte, damit nicht irgendwann das böse erwachen kommt und die Raten nicht mehr gezahlt werden können. Welche Auswirkungen Finanzkrisen haben können, sieht man gerade aktuell an dem Beispiel der USA.

Die Kreditkrise in den USA führt dazu, dass die Immobilienpreise stark fallen. Der Grund dafür sind die hohe Anzahl an Krediten, die von den Kreditnehmern nicht mehr gezahlt werden können und damit verbundene Zwangsversteigerungen. Diese wiederrum führen dazu, dass es ein Überangebot an Immobilien gibt, bei gleichzeitig geringer Nachfrage. Die logische Folge ist, dass die Preise für Immobilien fallen.

Der Zusammenhang zur Kreditkrise lässt sich ebenfalls einfach erklären. Viele Amerikaner haben Kredite erhalten, obwohl sie sich diese eigentlich gar nicht leisten konnten. Jetzt haben viele das Problem, diese nicht zurückzahlen zu können und Häuser müssen deswegen verkauft werden.

Jetzt Baugeld sichern

Geschrieben am: 24 August 2007 in Hypotheken, Kredite

Die Börsen leiden unter den Folgen der Finanzkrise in den USA und Anleger führten um ihr investiertes Geld. Alle Banken und Kreditinstitute müssen momentan eine schwierige Phase durchleben. Die Kreditkrise hat aber auch ein gute Seite, zwar nicht für die Kreditgeber, aber für die Verbraucher.

Wer jetzt plant, einen Kredit z. B. für einen Hausbau oder Hauskauf aufzunehmen, der erhält bessere Konditionen als im Juli diesem Jahres, also vor Beginn der Krise. Eine Finanzierung für einen Zeitraum von 10 Jahren kann man jetzt zu einem Zinssatz von im Durchschnitt 5,1 Prozent erhalten, das günstigste Angebot liegt sogar bei 4,9 Prozent.

Die Gründe für diese Entwicklung liegen in den gefallenen Zinsen für Anleihen. Diese stellen für die Hypothekenbanken einen wichtigen Maßstab dar, für die Gestaltung der Zinskonditionen.

Bundesbank bleibt gelassen

Geschrieben am: 20 August 2007 in Banken, Hypotheken

Auch nicht durch die derzeitigen Turbulenzen auf den globalen Finanzmärkten sieht die Bundesbank derzeit keinerlei Veranlassung die Konjunkturprognosen zu korrigieren. Die Auftragslage der Export sowie die Stimmung in den Unternehmen ist nach wie vor hervorragend.

Ausgelöst durch die US-Hypothekenkrise haben sich die Risiken für die Weltkonjunktur zwar mittlerweile erhöht, allerdings werden die derzeitigen Turbulenzen nicht ganz ungewünschte Normalisierung angesehen.

Viele der Wirtschaftsexperten erwarten für dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von über 2,5 Prozent. Angaben der Bundesbank nach, ist die Mehrwertsteuererhöhung immer noch hinderlich für die Konjunktur, allerdings dürften die Konsumausgaben sich in den nächsten Monaten durch die verbesserte Arbeitsmarktsituation noch weiter positiv entwickeln.

Die Hypothekenkrise in den USA zieht weiter ihre Kreise. Nun gibt der große Kreditvermittler First Magnus Corporation auf und vergibt keine Kredite mehr. Ein großer Teil Belegschaft wurde nach Hause geschikct und ein Insolvenzverfahren steht kurz bevor.

First Magnus hat laut des “Business Journal of Phoenix” 5.000 Mitarbeiter und hat in den gesamten USA Kredite vergeben. Ein sehr großer Teil der Mitarbeiter soll nun am Donnerstag nach Hause geschickt worden sein. Trotz jeglicher Bemühungen, das normale Geschäft fortzusetzen, ist man an einem Punkt angelangt, an dem die Belegschaft erheblich reduziert werden muss, hieß es nach Darstellung der Zeitung in einer E-Mail an die First-Magnus-Mitarbeiter. “Dies bedeutet für die meisten von ihnen, dass Donnerstag der letzte Beschäftigungstag ist”, zitierte die Zeitung aus der Mitteilung.

First Magnus konnte sich keine Mittel mehr zur Kreditvergabe beschaffen. Inzwischen haben zahlreiche US-Hypothekenbanken und -firmen angesichts der beispiellosen Finanzkrise Insolvenzverfahren beantragt oder ihre Kreditvergabe ganz eingestellt.