Die EU-Kommission in Brüssel will die milliardenschwere Finanzspritze für die in Turbulenzen geratene SachsenLB jetzt genau prüfen. Die EU-Wettbewerbshüter sind bereits mit den deutschen Behörden in Kontakt, so eine Sprecherin der EU-Kommission am Montag in Brüssel. Deutschland will Brüssel genaustens über die Hilfsmaßnahmen informieren.
Die EU-Wettbewerbshüter werden dann untersuchen, ob es sich wirklich um staatliche Beihilfen handelt oder andere Quellen auftauchen. Solche dürfen in Europa nämlich nur innerhalb enger Grenzen gewährt werden. Die anhaltende Krise auf dem US-Hypothekenmarkt hatte die Bank in Bedrängnis gebracht, sie erhielt kurzfristig einen Kredit von 17,3 Milliarden Euro.
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