Kredit News
News und Informationen über Kredite

Die Verbraucher wurden von Bankexperten in Frankfurt am Main vor einer unüberlegten Verschuldung in Zeiten finanzieller Engpässe gewarnt. Sie rieten den Verbrauchern dazu, „einen kühlen Kopf und ein wenig Disziplin“ zu bewahren und genau zu überlegen, ob ein Kredit für Anschaffungen wirklich notwendig sei. Den solle nur der Verbraucher aufnehmen, der sich die regelmäßigen Ratenzahlungen auch zutraue. Die Fachleute wiesen darauf hin, dass es besser sei, regelmäßig zu sparen, wie beispielsweise auf ein Tagesgeldkonto. Dazu meinte die Dresdner-Bank-Expertin Gabriele Brübach: „Dann kann man den Konsumwunsch in ein paar Monaten ganz oder teilweise bar zahlen.“ Durch das Sparen können Wünsche mitunter sogar schneller erfüllt werden. Einen Überblick über die Ausgaben schaffe zudem die Führung eines Haushaltsbuchs.

Die Bank weist außerdem darauf hin, dass Fehlentscheidungen wie Kündigung von Berufsunfähigkeits- oder Risikolebensversicherungen sich bei der Absicherung und Vorsorge besonders fatal auswirken können und empfiehlt deshalb die Beratung von Fachleuten. Bevor sich der Verbraucher zu einer Kündigung entschließt, empfiehlt die Bank für die Zeit, bis sich die Finanzsituation wieder normalisiert hat, eine Beitragsfreistellung. Auch der Staat helfe dem Verbraucher in klammen Zeiten, laufende Verträge weiter zu besparen. Deshalb rät die Bankexpertin Brübach: „Daher prüfen, ob Riester-Förderung, Wohnungsbauprämie, Sonderausgabenabzug bei der Basisrente sowie Freibeträge auf der Steuerkarte auch wirklich ausgeschöpft sind.“

Kommentar schreiben