Kredit News
News und Informationen über Kredite

News im März, 2009

Im vergangenen Jahr erreichte die Mittelstandsförderbank LfA mit ihren Kreditförderzusagen für zinsverbilligte Darlehen in Höhe von über 2,5 Milliarden Euro einen neuen Rekord in ihrer Unternehmensgeschichte. Wie LfA-Vorstandschef Michael Schneider am Montag auf der Bilanzpressekonferenz in München erklärte, sei ein Großteil davon ins zinsverbilligte Darlehen für insgesamt 4.800 kleinere und mittlere Betriebe geflossen. Die Betriebe hätten aufgrund der daraus finanzierten Erweiterungen und Modernisierungen so bayernweit 65.000 Arbeitsplätze sichern und 6000 neue schaffen können. Nach den Worten Schneiders habe die LfA aus der Finanzkrise „keine Schäden davongetragen“, sie bleibe eine „gesunde Bank mit hoher Risikotragfähigkeit“.

Die Rolle der LfA bei der Risikoübernahme für die Unternehmen wird infolge der Wirtschaftskrise immer bedeutender. Das abgesicherte Bürgschaftsvolumen nahm bereits im vergangenen Jahr deutlich zu. Nach Aussagen Schneiders hat es sich im ersten Quartal 2009 bereits mehr als verdoppelt. Der Bankchef rechnet mit einer weiteren Zunahme. Die Basis für eine Erhöhung der Bürgschaftsobergrenzen und kurzfristige Rettungsbürgschaften sei der von der Staatsregierung mit 200 Millionen Euro ausgestattete „Mittelstandsschirm“.

Obwohl sich der Jahresüberschuss von 64 auf 31 Millionen aufgrund geringerer Zinserträge und erhöhter Risikovorsorge halbierte, stieg die Bilanzsumme der Bank 2008 um 15,3% auf einen neuen Höchstwert von 18,9 Milliarden Euro. Gut die Hälfte des Jahresüberschusses geht als Gewinnausschüttung an den Freistaat Bayern. Vom Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) wurde die LfA als „tragende Säule der bayerischen Mittelstandsförderung“ bezeichnet. An die Hausbanken der Unternehmen gerichtet appellierte Zeil, die Möglichkeiten bei Kreditvergaben stärker zu berücksichtigen.

Die Kosten für Schönheitsoperationen werden grundsätzlich nicht von den Krankenkassen übernommen. Deshalb müssen die Operationswilligen andere Wege der Finanzierung für ihren Traumkörper finden. Und eine Möglichkeit ist die Aufnahme eines Kredits. Dieser muss nicht zwangsläufig von der Bank stammen, inzwischen bieten die Anbieter von Schönheits-Operationen sogar die entsprechende Finanzierung an. So hat soagr die DS Deutsche Ärzte Service GmbH (Würzburg) kürzlich in der Hoyerswerdaer Ausgabe des kostenlosen Wochenkuriers für einen Traumbusen für 2999 Euro oder für 78 Euro monatlich geworben.

Finanzexpertin Andrea Hoffmann von der Verbraucherzentrale Sachsen kritisiert, dass “der Deutsche Ärzte Service in diesem Zusammenhang für eine Kreditaufnahme Werbung macht”. Ihrer Ansicht nach sollten Ärzte nicht die Wünsche nach medizinisch nicht notwendigen Eingriffen wecken und zwar weder direkt noch indirekt über Vermittler. Eine Kreditaufnahme stellt immer auch ein finanzielles Risiko dar, das zu den Risiken, die mit einer Operation einhergehen, dazukommt.

Im konkreten Fall fungiert die Karstadt Quelle Bank als Partner der Deutsche Ärzte Service GmbH. Sie verlangt einen Zinssatz von über 9% - nicht gerade günstig, lautet das Urteil der Finanzexpertin. Wie die Leipziger Internet-Zeitung berichtet, würde ein Darlehen über 3000 Euro bei einer Laufzeit von 48 Monaten einen effektiven Jahreszins von 9,9% p.a. berechnen. Das entspricht insgesamt 537 Euro Zinsen plus 110 Euro Bearbeitungsgebühr und in den meisten Fällen noch 156 Euro zusätzlich für eine Restschuldversicherung.

Kredithürde nur minimal gesunken

Geschrieben am: 29 März 2009 in Kredite

Wie das Ifo-Institut am Freitag mitteilte, kommen deutsche Unternehmen wieder leichter an Kredite. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass von 4000 befragten Unternehmen aus Bauwirtschaft, Handel und Industrie im März 40% eine restriktive Kreditvergabe der Banken bestätigt haben - das sind 2,5% weniger als noch im Februar. Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn erklärte, dass insgesamt besonders die Kreditsituation für die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes kritisch bleibt.

Immer noch beklagt mehr als jedes zweite Unternehmen strengere Maßstäbe bei der Kreditvergabe. Dieses Ergebnis (51,1%) hat sich im Vergleich zum Vormonat (51,9%) kaum verändert. Laut Sinn ist auch der aktuelle Wert höher als in der Wirtschaftsflaute 2003. Betrachtet man die einzelnen Branchen, zeigt sich, dass 40,8% (Februar: 41,9%) der mittelgroßen Industrieunternehmen, 36,6% der kleinen Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, 46,5% des Bauhauptgewerbes und 39% der Handelsunternehmen die Politik der Banken beklagen.

Im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise sind viele Banken seit Monaten mit der Kreditvergabe sehr vorsichtig.

Tipps gegen die Schuldenfalle

Geschrieben am: 27 März 2009 in Schulden

In der heutigen Zeit kann es schnell passieren, dass man aufgrund von Arbeitslosigkeit in eine Schuldenfalle gerät. Um das zu vermeiden, empfiehlt „Echo online“ folgende Tipps zu beherzigen:

Um einen Überblick über seine monatlichen Ausgaben zu behalten, empfiehlt es sich, ein „Haushaltsbuch“ anzulegen, dass sehr penibel geführt werden sollte. Daraus kann ersehen werden, wofür Geld ausgegeben wird und wo eventuell noch Einsparpotenzial besteht. Bestimmte finanzielle Verpflichtungen haben oberste Priorität: So sollte z.B. die Miete regelmäßig an den Vermieter überwiesen werden, da dieser die Wohnung schon nach zwei rückständigen Monatsmieten kündigen kann und somit noch mehr Kosten entstehen.

Wer Sozialleistungen wie etwa Arbeitslosen-, Krankengeld oder Rente bezieht, sollte sein Geld unbedingt in den ersten sieben Tagen nach Kontoeingang abheben, denn nur in der ersten Woche ist es vor Pfändungen garantiert sicher. Bestehen bereits Schulden bei mehreren Gläubigern sollte ein Sanierungsplan erstellt werden, aus dem hervorgeht, welche Zahlung am dringendsten ist. Auch wenn sich die Rechnungen bereits häufen, sollte vor Zahlung immer geprüft werden, ob der geforderte Betrag stimmt bzw. berechtigt ist.

Auf einen Mahnbescheid sollte man unbedingt sofort, spätestens innerhalb von zwei Wochen reagieren, auch wenn die geforderte Summe zu hoch ist oder die Rechnung eventuell schon beglichen wurde, da es ansonsten zu einem Vollstreckungsbescheid und danach zum Besuch des Gerichtsvollziehers kommt. “Echo online” warnt eindringlich vor dubiosen Kreditvermittlern, die “Bargeld sofort – ohne Schufa” versprechen. Auch private Kreditvermittler haben kein Geld zu verschenken, im Notfall ist deshalb ein Gang zum Schuldnerberater ratsamer.

Nachdem schon Ungarn, Lettland sowie die Ukraine zur Rettung ihrer Wirtschaft auf die Hilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückgegriffen haben, hat sich nun auch Rumänien den IWF um Hilfe zur Abfederung der globalen Wirtschaftskrise gebeten. Nach Abschluss der Verhandlungen in Rumäniens Hauptstadt Bukarest erklärte der Chef der IWF-Mission, Jeffrey Franks, dass der IWF, die EU sowie weitere internationale Organisationen Rumänien eine Krisenhilfe in Höhe von 19,95 Milliarden Euro gewähren. Der IWF wird davon in einem zweijährigen Stand-by-Kredit 12,95 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, erklärte Franks weiter. Weitere fünf Milliarden Euro werde die Europäische Kommission aus dem Notfallfonds der EU zu dem Kreditpaket beitragen. Auch die Weltbank sowie die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) in Zusammenarbeit mit anderen Instituten würden sich mit jeweils einer Milliarde Euro an dem Kreditpaket für Bukarest beteiligen. Allerdings sind an die Auszahlung des Milliardenkredits für die Regierung in Bukarest strenge Auflagen gekoppelt. Allein in Rumänien rechnet der IWF mit einem schrumpfen der Wirtschaft um vier Prozent, hieß es weiter, da das ärmste EU-Land aufgrund der Wirtschaftskrise derzeit mit massiven Kapitalabflüssen zu kämpfen hat.

Wie der serbische Wirtschaftsminister Mladjan Dinkic mitteilt, habe sich auch Serbien nach zweiwöchigen Verhandlungen mit dem IWF über einen drei Milliarden-Euro Kredit geeinigt, wodurch auch die Voraussetzungen zur Refinanzierung der Schulden bei ausländischen Privatbanken geschaffen sei. Allerdings müsse das schwer angeschlagene Serbien als Bedingung seine staatlichen Ausgaben drastisch beschneiden.

Neue Kredite für Porsche

Geschrieben am: 26 März 2009 in Wirtschaft

Der Sportwagenbauer und VW-Merheitsaktionär Porsche hat trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage von Banken neue Kredite in Höhe von über 10 Milliarden Euro erhalten. Mit diesem Geld können Unternehmensangaben zufolge fällige Verbindlichkeiten in gleicher Höhe getilgt werden.

In der Nacht zum Mittwoch einigte sich der Autobauer mit einem Konsortium aus 15 Banken, darunter Barclays, Commerzbank, Deutsche Bank und LBBW, über den Kreditrahmenvertrag. Wegen der Wirtschaftskrise und der weltweiten Finanzsituation wollten die Kreditgeber zunächst weitere Überprüfungen vornehmen. Die jetzt vereinbarten Darlehen, die zu “marktüblichen” Konditionen vergeben wurden, stammen auch von Banken, von denen Porsche bislang keine Kredite bekommen hätten. Wie aus Finanzkreisen zu verlauten war, hatte Porsche die Konditionen nachgebessert, nachdem die Banken gezögert haben.

Möglicherweise erhält Porsche im April weitere 2,5 Milliarden Euro von japanischen Banken. Dieses Geld soll in den Kauf von VW-Aktien fließen, damit das Unternehmen seinem Ziel, 75% der Aktien bei VW zu halten, näher kommt.

Aufgrund der heutigen Anhörung zum neuen Verbraucherkreditrecht im Bundestag fordert der Verbraucherzentrale Bundesverbnad (vzbv) bei der Kreditwerbung von Banken wirksamere Kontrollen sowie eine effektivere Verankerung der Beweislastumkehr beim Abschluss von Restschuldversicherungen. Ihrer Meinung nach sei außerdem ein besserer Schutz gegen unseriöse Kreditvermittler erforderlich. Manfred Westphal, Leiter des Fachbereichs Finanzdienstleistungen erklärt: „Der Gesetzentwurf enthält viele positive Neuerungen. Damit sich die Praxis der Banken grundlegend ändert, sind allerdings noch einige Lücken zu schließen.“

Unter anderem reagiert die Bundesregierung vor allem auf das Problem so genannter Lockvogelangebote, bei denen Banken Zinssätze anpreisen, die der Verbraucher tatsächlich kaum erhält. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Banken demnächst mindestens zwei Drittel der Kreditverträge zu dem beworbenen oder einem niedrigeren effektiven Jahreszins abschließen müssen. Die Gesetzesinitiative wurde von der Verbraucherzentrale Bundesverband begrüßt, übte jedoch Kritik daran aus, dass die Kontrolle nicht Aufgabe der Preisbehörden der Bundesländer sein soll, sondern „die Kontrolle sollte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) übernehmen, da diese dafür inhaltlich besser geeignet ist“, äußerte Westphal. Außerdem soll es in Zukunft für die Verbraucher auch für den Abschluss von Restschuldversicherungen, die die Rückzahlung des Kredites bei Arbeitslosigkeit oder im Todesfall absichern, einen besseren Schutz geben. Verkauften die Banken bisher die meist überteuerten Versicherungen ohne Abfrage des Kundenbedarfs nach der Maßgabe „ohne Versicherung kein Kredit“., ansonsten müssten die Kosten der Restschuldversicherung in den effektiven Jahreszins eingerechnet werden, wo schnell aus zehn Prozent effektiver Jahreszins 20 oder mehr Prozent würden, sihet der Regierungsentwurf deshalb eine Beweislastumkehr beim Abschluss vor. Demnach müssen die Banken künftig beweisen, dass die Kosten der Restschuldversicherung nicht im effektiven Jahreszins enthalten sind sowie dass der Abschluss des Kredits auch ohne die Versicherung möglich war. Allerdings ist diese neue Regelung nur in der Begründung zur Änderung der Preisangabenverordnung und nicht im Verordnungstext selbst formuliert. Deshalb fordert der Verbrauchezentrale Bundesverand die Verankerung im Bürgerlichen Gesetzbuch oder in der Verordnung über Informations- und Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht, damit die Beweislastumkehr auch in einem Zivilprozess zwischen Verbrauche rund Bank zum Tragen kommen kann.

Nach wie vor sieht der Verbraucherzentrale Bundesverband einen unzureichenden Schutz vor unseriösen Kreditvermittlern, da die Bundesregierung bislang noch keinen Gebrauch von der EU-Verbraucherkreditrichtlinie, in der Mitgliedstaaten ausdrücklich zusätzliche Pflichten für Kreditvermittler einführen können, macht.

Nach Angaben der KfW Förderbank wurden bis Ende letzter Woche nur 400 Kreditanträge mit einem Gesamtvolumen von 1,3 Milliarden Euro aus dem Wirtschaftsfonds gestellt. Insgesamt steht ein Kreditvolumen von 40 Milliarden Euro zur Verfügung. Den zögerlichen Start bezeichnete die KfW als “ganz normalen Prozess”. Da zunächst angekündigt wurde, dass die Konditionen noch verbessert werden, hätten viele Unternehmen abgewartet. Nun stehen die Bedingungen fest und deshalb erwarte man einen deutlichen Anstieg der Kreditanträge in den nächsten Monaten.

Die 40 Milliarden Euro setzen aich aus 15 Milliarden Euro aus dem Konjunkturpaket I (für mittelständische Unternehmen) und 25 Milliarden Euro aus dem Konjunkturpaket II zusammen.

Zurzeit ist eine Spezifizierung der Kreditanträge nach Branchen noch nicht möglich. In den nächsten Tagen sollen jedoch die Ergebnisse aus Befragungen verschiedener Verbände wie dem Verband der Automobilindustrie und der Wirtschaftsvereinigung Metalle nach der Annahme des Programms vorliegen. Wirtschaftsexperten berichten von einem enormen Informationsbedarf, aus dem sich mit einer zeitlichen Verzögerung durchaus eine starke Kreditnachfrage ergeben könnte.

In dieser Woche gab Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk in Dresden bekannt, dass der Freistaat Sachsen Existenzgründern durch die Vergabe eines Mikrodarlehens, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Freistaates besteht, den Start in die Selbstständigkeit ermöglichen will. „Mit unserem Mikrodarlehen von bis zu 20.000 Euro wollen wir die Selbstständigen unterstützen, die für die Verwirklichung ihrer Geschäftsidee nicht viel Kapital benötigen. Denn gerade in diesem Bereich tun sich die Hausbanken oft schwer“, sagte Jurk. Trotz Wirtschaftskrise sollen Existenzgründer dadurch ermutigt werden, ihre guten Ideen in die Tat umsetzen zu können.

Durch das Mikrodarlehen erhalten die Existenzgründer besonders günstige Konditionen, dessen nominaler Zinssatz derzeit bei 3,74 Prozent liegt. Das Darlehen für betrieblich bedingte Investitionen und Betriebsmittel kann bis zu drei Jahre nach erfolgter Gründung noch beantragt werden, allerdings sollte man einen Eigenanteil von mindestens 20 Prozent der Gesamtkosten vorweisen können. Der geforderte 20-prozentige Eigenanteil kann vom Gründer auch in Form von Eigenleistungen oder Sacheinlagen eingebracht werden.

Zum Erhalt des Mikordarlehens sollte der Existenzgründer ein tragfähiges Unternehmenskonzept sowie fachliche und kaufmännische Kenntnisse vorweisen können. Auch die positive Stellungnahme einer fachkundigen Stelle sind wichtig. Informationen, Beratung und Antragstellung kann sich der Gründer über die Sächsische Aufbaubank – Förderbank (SAB) oder im Internet unter www.sab.sachsen.de/mikrodarlehen einholen. Außerdem stehen den Existenzgründern in Leipzig Experten der Mitteldeutschen Beratungsgesellschaft (MBG) mit ihrem Wissen über Fördermöglichkeiten zur Verfügung.

Nach Mitteilung der CDU-Landesregierung am Freitag (20. März) wird das Land die Zinszahlungen der Studenten für Studiengebühren ab dem Wintersemester 2009/2010 für die gesamte Studienzeit und sogar noch zwei Jahre danach übernehmen. Auch Studenten, die bereits ein Darlehen aufgenommen haben, erhalten dann ihre gezahlten Zinsen zurück, da diese neue Regelung auch für sie gültig ist. Derzeit betragen die Studiengebühren im Saarland in den ersten beiden Semestern je 300 Euro, danach pro Semester 500 Euro. Da die Zinsen bei der KfW-Bank nach Angaben der Landesregierung derzeit 6,92 Prozent betragen, haben wohl bislang nur wenige Studenten ein Darlehen in Anspruch genommen.

Nach Angaben von Ministerpräsident Peter Müller (CDU) rechnet das Saarland dadurch in diesem Jahr mit 300.000 Mehrkosten und rund 2,5 Millionen Euro im Jahr 2014. Aus Studiengebühren würden den vier saarländischen Hochschulen bislang 18 Millionen Euro zur Verfügung stehen. „Damit werden wir die Studierenden und ihre Familien finanziell deutlich entlasten, erklärte Müller.

Nach Meinung der FDP jedoch sei die Aktion halbherzig und bezeichnete die Zinshilfe als „Wahlgeschenk“. Sie sind der Ansicht, dass die Hochschulen selbst über die Höhe der Studiengebühren entscheiden sollten. Die Maßnahme der CDU wurde auch von den Grünen sowie der Landes-Asten-Konferenz (LAK) als „Wahlkampfmanöver“ kritisiert. Die SPD, Grünen sowie auch die FDP plädieren für die Abschaffung der zum Wintersemester 2007/2008 eingeführten Studiengebühren.

Am 30. August werden die Saarländer einen neuen Landtag wählen.